A Tale of Two Sisters (Special Edition, 2 DVDs)

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A Tale of Two Sisters (Special Edition, 2 DVDs)

Janghwa, Hongryeon

Südkorea 2003

FSK: ab 16 Jahren

Länge: ca. 110 Min.

Studio: Masulpiri Films

Vertrieb: e-m-s

Filmzine-Review vom 25.01.2006

Nach dem Tod ihrer Mutter kehren die Schwestern Su-mi und Su-yeon nach einem Klinikaufenthalt zu ihrem Vater und dessen neuer Frau zurück. In dem alten Landhaus gehen merkwürdige und geisterhafte Dinge vor sich und die böse Stiefmutter scheint es besonders auf die kleine Su-yeon abgesehen zu haben…

Die visuell ansprechende und schön fotografierte Geistergeschichte A Tale of Two Sisters wird die meisten Zuschauer am Ende leicht verwirrt zurücklassen. Schon während des Films bleibt viel Raum für eigene Interpretationen und Schlussfolgerungen und die Grenzen zwischen Realität, Träumen, Einbildungen und Fantasie verschwimmen. Wie bei vielen asiatischen genreverwandten Filmen schafft der Glaube an Geister und das Weiterleben verstorbener Seelen für das dortige Publikum eine ganz andere Ausgangsbasis als die eher nüchterne Betrachtungsweise europäischer oder amerikanischer Kinogänger. Ungeachtet dessen werden Anhänger verzwickter Mystery-Chiller jedoch definitiv an der dunklen Schauermär Gefallen finden.

Die Doppel-DVD von e-m-s bietet neben einem Audiokommentar mit dem Regisseur und den Darstellerinnen der beiden Mädchen reichlich Gelegenheit, sich näher mit dem auf einem Volksmärchen beruhenden Film zu beschäftigen. Das fast einstündige Making of (koreanisch mit deutschen Untertiteln) deckt sämtliche Aspekte wie Dreharbeiten, Effekte, Produktionsdesign und die atmosphärische Filmmusik ab. Weiterführend kann man sich ausführliche Interviews mit allen vier Hauptdarstellern und eine präzise Analyse des Regisseurs zu Gemüte führen. Ein paar entfallene Szenen und sogar eine Stellungnahme eines Psychiaters runden die gelungene Zusammenstellung der sehr ausführlichen Extras ab. Am DTS- und 5.1-Sound gibt es nichts zu bemängeln. Das Bild wirkt in dunklen Szenen gelegentlich etwas unruhig, kann aber ansonsten mit einer schönen Farbgebung überzeugen.

 

Ninas Filmwertung

Düstere, subtile Gruselmär und trauriges Familiendrama in einem.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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Diese DVD/Blu-ray wurde uns vom Vertrieb e-m-s kostenlos zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Unsere Bewertung ist davon jedoch nicht beeinflusst und gibt die unabhängige, persönliche Meinung des jeweiligen Rezensenten wieder.
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