Aliens (Special Edition)

© 20th Century Fox Home Entertainment

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Aliens (Special Edition)

USA 1986

FSK: R (US-amerikanisches Rating-System)

Länge: ca. 154 Min.

Studio: 20th Century Fox

Vertrieb: 20th Century Fox Home Entertainment

Filmzine-Review vom 19.04.2000

„Aliens“ beginnt dort, wo der erste Teil aufhörte. Nach 57(!) Jahren wird Ripleys Raumkapsel zufällig entdeckt, ihre Rückkehr fällt jedoch relativ unerfreulich aus. Zunächst wird sie beschuldigt, das Raumschiff „Nostromo“ ohne Grund in die Luft gejagt zu haben und dann muss sie auch noch feststellen, dass ihre Freunde und Verwandten inzwischen tot sind. Dazu kommen noch finstere Alienalpträume… Nachdem eines Tages der Funkverkehr zu Acheron (der Planet, auf dem das Grauen begann) abbricht, entscheidet sich Ripley mit einer Gruppe von Space Marines für eine erneute Konfrontation mit den Aliens.

Neben „Der Pate II“ und „Mad Max II“, dürfte Regisseur James Cameron („Terminator“, „Titanic“) mit „Aliens“ das wohl beste Sequel der Filmgeschichte gelungen sein. „Aliens“ ist eine filmische Achterbahnfahrt, die ihresgleichen sucht. Spätestens ab der Ankunft auf dem Alienplaneten wird der Zuschauer bis zur allerletzten Sekunde gebannt in den Sesseln kleben und mit Sigourney Weaver (diesmal sogar für den Oscar® nominiert), die wieder treibende Kraft und Zentrum des Films ist, mitzittern. Die Spezialeffekte sind immer noch absolut atemberaubend, vor allem wenn man bedenkt, dass der ganze Film nur lächerliche 18 Millionen Dollar gekostet hat. Die Special Edition-DVD, die um rund 17 Minuten länger ist als die Kinoversion, bietet ein nahezu perfektes (und schweißtreibendes) Heimkinoerlebnis. Wie schon bei Teil 1 kann man die Alienbrut jetzt wesentlich deutlicher erkennen. Dazu kommt ein satter Dolby Digital-Sound, es tickt, klickt, zischt und wabert an allen Ecken und Enden des Films (Stichwort Motion Tracker!). Einziger Wermutstropfen ist das im Vergleich zu „Alien“ recht dürftige Bonusmaterial.

 

Marcs Filmwertung

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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