Event Horizon – Am Rande des Universums

© Paramount Home Entertainment

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Event Horizon – Am Rande des Universums

USA 1997

FSK: ab 16 Jahren

Länge: ca. 92 Min.

Studio: Paramount Pictures

Vertrieb: Paramount Home Entertainment

Filmzine-Review vom 19.06.2001

Im Jahr 2047 macht sich das Bergungsschiff „Lewis & Clark“ auf den Weg zur „Event Horizon“, ein riesiges Raumschiff, das sieben Jahre lang spurlos verschollen war. Neben der von Captain Miller (Laurence Fishburne) angeführten Crew ist auch der Konstrukteur (Sam Neill) der „Event Horizon“ mit von der Partie. Schon bald geschehen einige unerklärliche Dinge…

Interessanterweise sind in Paul Andersons Sci-Fi Schocker Event Horizon – Am Rande des Universums nicht etwa glitschige Aliens der Ursprung allen Übels, sondern eine unheimliche fremde Macht, die tief im Inneren des Schiffs schlummert und alptraumhafte Visionen wahr werden lässt. Das gigantische Raumschiff, im übrigen ein Musterbeispiel für perfektes Produktionsdesign, übernimmt dabei den Part des unheimlichen Geisterhauses from Outer Space und sorgt für ein gut dosiertes Maß an befremdlicher Atmosphäre. Besonders beeindruckend ist das Herzstück der „Event Horizon“, ein merkwürdiger kugelförmiger Reaktor, der für die tödlichen Halluzinationen verantwortlich ist. Die clever platzierten Schockvisionen sind jedenfalls ziemlich blutig ausgefallen und werden selbst hartgesottene Splatterfans zufrieden stellen. Lediglich am Ende gerät die Story leicht aus den Fugen und verwischt mit einem konfusen Finale den guten Gesamteindruck. Schauspielerisch sticht Laurence The Matix Fishburne hervor, der aus seiner Rolle noch das beste macht. Die restlichen Darsteller spielen mehr oder weniger angemessen ihre Opferrollen.

Die technischen Eigenschaften der DVD sind insgesamt äußerst gelungen. Das schöne Bild ist ohne erkennbare Fehler oder Drop Outs und der kräftige 5.1 Sound verfügt über einige schaurige Effekte. Ärgerlich ist wieder mal das unzureichende Bonusmaterial in Form eines mageren Trailers. Als Ausrede gibt’s von Paramount die übliche „Aus lizenzrechtlichen Gründen“-Floskel.

 

Marcs Filmwertung

Optisch ansprechender Sci/Fi-Horror Mix mit bekannten Zutaten.

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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