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Alles auf Sieg

© Paramount Pictures

Alles auf Sieg

Let It Ride

USA 1989

FSK: ab 6 Jahren

Länge: ca. 90 Min.

Vertrieb: Paramount Pictures

Filmzine-Review vom 02.05.2022

Eben noch haben sich Jay Trotter (Richard Dreyfuss) und Pam (Teri Garr) geschworen, dass ab sofort einiges anders laufen soll in ihrer Ehe: Sie will nicht mehr so viel meckern und er will aufhören zu zocken. Doch prompt bekommt Jay von einem Kollegen einen heißen Tipp für eine Pferdewette. Ein todsicheres Ding – ergo keine Zockerei! Also setzt er auf den Glücksgaul … und gewinnt. Zudem scheint er eine richtige Glückssträhne erwischt zu haben und zieht schon bald die Aufmerksamkeit der gesamten Galopprennbahn-Schickeria auf sich…

Regisseur Joe Pytka drehte in seiner Karriere nur zwei Spielfilme: 1989 sein Debüt Alles auf Sieg und 1996 Space Jam. Ansonsten machte er sich überwiegend als Regisseur von Musikvideos (Michael Jacksons „Heal the World“ und „Dirty Diana“) und Werbespots (für Pepsi und Nike – auch Anfang der 90er schon mit Michael Jordan und Bugs Bunny) einen Namen. Seine Hommage an die Screwball-Komödien der 1930er und 40er Jahre dürfte hierzulande den wenigsten ein Begriff sein. Die übermütige Zocker-Komödie mag vielleicht nicht der ganz große Wurf sein, einen gewissen Charme kann man ihr dennoch nicht absprechen. Dreyfuss ist im Prinzip in jeder Einstellung zu sehen und abgesehen von der Eingangssequenz spielt der gesamte Film nur auf der Rennbahn. Doch Plytka wechselt munter die Locations und schmeißt jede Menge schrullige Figuren mit ins Boot, sodass nie Langeweile aufkommt. In den Nebenrollen sind unter anderem Robby „Fitz“ Coltrane als zynischer Buchmacher und Jennifer Tilly als leicht bräsige Trophy Wife mit dem tiefsten Dekolleté seit Baywatch zu sehen.

 

Blu-ray Extras:

    • Hinter den Kulissen (4 min)

 

Ninas Filmwertung

Charmante Zocker-Komödie im Screwball-Stil mit einem gut aufgelegten Richard Dreyfuss.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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