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Power Ballad

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Power Ballad – Der Song meines Lebens

Irland / USA 2026

FSK: ab 6 Jahren

Länge: ca. 98 Min.

Vertrieb: LEONINE

VÖ-Datum: 09.10.2026

Filmzine-Review vom 15.10.2026

Rick Power (Paul Rudd) wollte einst als ambitionierter Musiker die Welt erobern, doch mittlerweile tingelt der Sänger mit seiner Band „The Bride & Groove“ in Irland von einer Hochzeit zur nächsten, während zu Hause Frau Rachel (Marcella Plunkett) und Tochter Aja (Beth Fallon) warten. Bei einem ihrer Auftritte lernt Rick Ex-Boyband Mitglied Danny Wilson (Nick Jonas) kennen und spielt mit ihm zusammen auf der Bühne den Stevie Wonder-Hit „I Wish“. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und bei einer nächtlichen Jam-Session tüfteln sie an einem Song herum, den Danny vor vielen Jahren komponiert hat. Umso erstaunter ist Rick als Danny diesen Song ein halbes Jahr später herausbringt und das Lied – „How to Write a Song (Without You)“ – zu einem Welthit wird. Natürlich möchte er seinen Teil vom Kuchen einfordern und fliegt kurzerhand zu Danny nach Los Angeles, doch keiner will ihm glauben, dass der Song ursprünglich aus seiner Feder stammt…

Mit Power Ballad – Der Song meines Lebens liefert der irische Drehbuchautor und Regisseur John Carney (Sing Street, Once) eine überaus sympathische Komödie über eine Männerfreundschaftschaft, die im umkämpften Musikbusiness auf eine harte Probe gestellt wird. Beide Hauptdarsteller können punkten, zum einen Nick Jonas von den Jonas Brothers, dem man den ebenso eitlen wie unsicheren Ex-Popstar genauso abnimmt wie Paul Rudd seinen abgehalfterten Hochzeitssänger, der sich mit verhassten Coverversionen von einem Auftritt zum nächsten schleppt und seinen großen Träumen von früher hinterherhängt. Tatsächlich harmonieren beide so gut miteinander, dass es fast schon schade ist, wenn das Drehbuch die zwei im Mittelteil des Films trennt. Regisseur Carney und Co-Autor Peter McDonald, der auch Ricks treuen Freund Sandy spielt, setzen wie gewohnt auf trockenen Humor, gute Figurenzeichnungen und verzichten glücklicherweise auf allzu viel Schmalz. Die Songs sind wie immer Geschmackssache und wirken hier und da ein wenig beliebig, wenngleich „How To Write A Song (Without You)“, der das ganze Dilemma auslöst, durchaus Ohrwurmpotential hat (und natürlich auch entsprechend oft angespielt wird).

 

Blu-ray Extras:

    • Interview mit Cast & Crew (28 min)
    • Deutscher Trailer
    • Trailer zu 4 weiteren Titeln
    • Wendecover

 

Marcs Filmwertung

Sympathische, mit Paul Rudd und Nick Jonas sehr gut besetzte Bromance vom irischen Musik-Fachmann John Carney.

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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Cast & Crew

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