Razorback – Kampfkoloss der Hölle
Australien 1984
FSK: ab 16 Jahren
Länge: ca. 88 Min.
Studio: IFM
Vertrieb: e-m-s
Filmzine-Review vom 10.10.2005
Bei einer Attacke eines monströsen Wildschweins kommt der kleine Enkel von Farmer Jack Cullen ums Leben. Natürlich will ihm niemand die abenteuerliche Geschichte glauben. Cullen wird des Mordes angeklagt und verurteilt. 2 Jahre später verschwindet eine amerikanische Journalistin spurlos im Busch…
In Razorback, dem Debütfilm von Highlander-Macher Russel Mulcahy wird einmal mehr der Mythos der wilden Bestie bedient. Diesmal ist es nicht etwa ein Hai oder ein ekliges Reptil, sondern ein extrem bösartiges, nashorngroßes Wildschwein, das den Menschen das Leben in der australischen Einöde schwer macht. Fotografiert wurde der spannende Reißer von dem begnadeten Kameramann Dean Semler, der dem Film einen ähnlichen Endzeit-Look wie zuvor in Mad Max 2 verpasste. Das für heutige Verhältnisse recht statische und technisch dürftig umgesetzte Horror-Schwein kann die Kamera allerdings auch nicht kaschieren.
Das Widescreen-Bild ist für eine über 20 Jahre alte kleine Produktion zumindest in den Tagszenen erstaunlich sauber. Den deutschen Sound gibt’s leider nur in Mono.
Marcs Filmwertung
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