Safe House

© Universal Pictures Home Entertainment

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Safe House

USA 2012

FSK: ab 16 Jahren

Länge: ca. 115 Min.

Studio: Universal Pictures

Vertrieb: Universal Pictures Home Entertainment

Filmzine-Review vom 12.07.2012

In Kapstadt bewacht der junge Agent Matt Weston (Ryan Reynolds) ein geheimes \“Safe House\“ der CIA und hat sonst nicht viel zu tun. Die Situation ändert sich schlagartig als Tobin Frost (Denzel Washington) zum Verhör eingeliefert wird. Der Ex-Agent gehörte einst zu den besten seiner Zunft und hat mittlerweile die Seiten gewechselt. Im CIA-Hauptquartier freut man sich schon über den spektakulären Fang, doch das Verhör wird von einem anrückenden Killerkommando, das offensichtlich bestens über das Geheimversteck informiert war, brutal beendet. Frost kann im letzten Moment an der Seite seines jungen Bewachers entkommen…

Mit seinem US-Debüt gelang dem schwedischen Regisseur Daniel Espinosa (Easy Money) ein zumindest stellenweise überzeugender Action-Thriller im Fahrwasser der Bourne-Trilogie. Der Film legt los wie die Feuerwehr doch spätestens nach der zehnten Ballerei und den anschließenden Verfolgungsjagden durch das südafrikanische Kapstadt muss man leider feststellen, dass das Drehbuch für einen Agenten-Reißer doch relativ simpel gestrickt und vorhersehbar ist. Den Verräter innerhalb der CIA-Spitze dürften selbst gelegentliche Genre-Gucker bereits in der ersten Viertelstunde enttarnen. Für den Spannungsbogen von Safe House ist dies nicht besonders förderlich. In den Hauptrollen mühen sich Ryan Reynolds und Denzel Washington nach Kräften, aber außer den Disziplinen \“Laufen-Springen-Schießen\“ haben beide nicht viel zu tun. Seinen Auftritt als Anti-Held beherrscht Denzel Washington längst im Schlaf, doch im Gegensatz zu seiner oscarprämierten Darstellung in Training Day liefert er sich hier mit seinem Co-Star kaum mal einen Dialog, der länger als eine halbe Minute dauert. Einige Highlights hält der Reißer trotzdem parat: Zum einen eine packende Hetzjagd rund um das WM-Stadion in Kapstadt (inklusive Vuvuzela-Getöse) sowie einen mörderischen Zweikampf zwischen Rookie-Agent Reynolds und dem zukünftigen Robocop-Darsteller Joel Kinnaman.

Das Bild der Blu-ray erinnert mit den absichtlich übersättigten Farben an die Actionfilme von Tony Scott (z.B. Mann unter Feuer). Die Extras bestehen aus insgesamt 7 Featurettes, die sich überwiegend mit den diversen Stunt-Choreografien beschäftigen.

 

Marcs Filmwertung

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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