Teknolust
USA 2002
FSK: ab 16 Jahren
Länge: ca. 79 Min.
Studio: Epiphany Productions Ltd.
Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Filmzine-Review vom 01.07.2005
Gentechnikerin Rosetta Stone (Tilda Swinton) gelingt es, drei Klons von sich selbst zu erschaffen, die sie von der Außenwelt abschottet. Lediglich eine von ihnen muss auf Männerjagd gehen, um das lebenswichtige Y-Chromosom in Form von Sperma zu ergattern. Dummerweise entwickeln die betroffenen Männer nach dem Kontakt mit ihr unerklärliche Krankheitssymptome…
Um es direkt vorwegzunehmen, der Lustfaktor bei Teknolust beläuft sich im Prinzip auf Null. Und das nicht etwa nur, weil Klon-Domina Ruby beim Chromosomenzapfen mitsamt Spender sofort aus dem Bild abtaucht, sondern auch weil es einfach keinen Spaß macht, dem sinn- und ziellosen Handlungsverlauf zu folgen. Die Cyberdrillinge Ruby, Marine und Olive (benannt nach den Grundfarben der Pixel, rot, blau und grün) hüpfen in farblich passenden Kleidern durch die Gegend, führen Gespräche auf Kindergartenniveau und trinken ihr Lebenselixier, einen mit Sicherheit äußerst schmackhaften, weil aus benutzten Kondomen gebrauten Spermatee. Was uns New Media-Künstlerin und Regisseurin Lynn Hershman Leeson mit ihrem zerlöcherten Skript sagen will, bleibt schleierhaft.
Unter den Extras ist lediglich der Audiokommentar mit der Regisseurin erwähnenswert. Die Bildwerte sind aufgrund der leuchtenden Farben und einer angenehmen Schärfe als gut zu bezeichnen.
Ninas Filmwertung
Quietschbunte Cyber-Klon-Geschichte – absolute Zeitverschwendung.
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Leserwertung
Cast & Crew
Schauspieler: Jeremy Davies, Karen Black, Tilda Swinton
Musik: Klaus Badelt
Produzent(en): John Bradford King, Oscar Gubernati


