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Fackham Hall

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Fackham Hall

GB / USA 2025

FSK: ab 16 Jahren

Länge: ca. 97 Min.

Vertrieb: LEONINE

VÖ-Datum: 29.05.2026

Filmzine-Review vom 28.05.2026

Sehnsüchtig erwarten Lord Davenport (Damian Lewis) und Gemahlin (Katherine Waterston) die Hochzeit ihrer ältesten Tochter Poppy (Emma Laird) mit – so will es die Familientradition – ihrem Cousin Archibald (Tom Felton), den rechtmäßigen Erben des Herrenhauses Fackham Hall. Doch die Braut lässt den Bräutigam am Altar stehen, sodass nun Rose (Thomasin McKenzie) Archibald ehelichen soll, damit die Herrschaften Davenport weiterhin das Anwesen bewohnen können. Rose allerdings hat es auf den Neuankömmling auf der Dienstboten-Etage Eric (Ben Radcliffe) abgesehen. Als es zu einem Todesfall kommt, gerät Eric unter Verdacht…

Die Spoof-Komödie feiert ein kleines Comeback. Gab es letztes Jahr schon einen Neuaufguss der Nackten Kanone sowie mit Das Kanu des Manitu eine zweite Western-Parodie von Bully Herbig, wird in Fackham Hall (einmal laut aussprechen, bitte) nun Downton Abbey aufs Korn genommen. Der Kriminalaspekt erinnert dann wiederum ein wenig an Gosford Park. In jedem Fall bewegen wir uns im Dunstkreis des britischen Landadels. Das Mitwirken von Comedian Jimmy Carr am Drehbuch lässt berechtigte Hoffnungen aufkommen und tatsächlich ist sein Auftritt als Pfarrer, der durch die falschen Sprechpausen seine Predigt ziemlich prekär klingen lässt (Originalversion unbedingt zu bevorzugen), eines der wenigen Highlights. Ansonsten hat man alles an Wortwitzen, Pipi-Kaka-Humor, Slapstick und Anachronismen auf die Leinwand geworfen, was ging – in der Hoffnung, dass irgendwas davon zünden möge. An der Besetzungsliste stehen so einige interessante Namen wie zum Beispiel Damian Lewis als Schloßherr… Die Frage ist letztendlich wohl, ob man an dieser Art Humor grundsätzlich Spaß hat oder nicht.

 

Blu-ray Extras:

    • Trailer zum Film
    • Trailer zu 3 weiteren Titeln
    • Wendecover

 

Ninas Filmwertung

Downton-Abbey-Parodie, die einige Treffer liefert, aber deutlich mehr Munition verschießt, als tatsächlich ins Schwarze geht.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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