A Promise Kept – Selbstjustiz ohne Gnade

© MC One

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A Promise Kept – Selbstjustiz ohne Gnade

The Gunman

USA 2003

FSK: ab 16 Jahren

Länge: ca. 89 Min.

Studio: Curb Entertainment

Vertrieb: MC One

Filmzine-Review vom 23.09.2004

Detective Ben Simms (Sean Patrick Flannery) wird mit der Aufklärung von Kindesmissbrauchsfällen beauftragt. Als eines Tages seine Frau bei einem Entführungsversuch seiner kleinen Tochter ermordet wird, sieht Simms rot…

Selbstjustiz, Martial Arts, Special Forces, Internal Affairs, Kindesmissbrauch: Bei A Promise Kept mangelt es eigentlich nicht an brisanten Themen. Aber die günstig produzierte Videopremiere will zu viel auf einmal und verheddert sich in der hölzernen und unglaubwürdigen Mixtur. Aber was soll man auch von einem Film mit dem reißerischen „Selbstjustiz“-Stempel im Zusatztitel halten. Die hier und da eingestreuten Actionszenen mit heftigen Kameraschwenks und viel heißer Luft kaschieren nur die fehlenden Finanzmittel und machen das ganze nicht besser. Ein Blick auf die Besetzungsliste verspricht zumindest ein Wiedersehen mit Chasing Amy-Star Joey Lauren Adams und der einstigen Tom Cruise-Gattin Mimi Rogers. Nur für Thriller-Allesgucker geeignet.

Technisch ist das Niveau der DVD annehmbar, aber dass sich ernsthaft jemand die eingestreuten Extras (Behind the Scenes, Interviews, Outtakes, Trailer) antut, darf bezweifelt werden.

 

Marcs Filmwertung

Schwache, unausgegorene Videopremiere.

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
Beste Serie aller Zeiten: The Wire

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