Alien3

© 20th Century Fox Home Entertainment

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Alien3

USA 1992

FSK: R (US-amerikanisches Rating-System)

Länge: ca. 115 Min.

Studio: 20th Century Fox

Vertrieb: 20th Century Fox Home Entertainment

Filmzine-Review vom 03.05.2000

Lt. Ripley (Sigourney Weaver) überlebt als einzige den Absturz eines Raumgleiters auf dem trostlosen Gefängnisplaneten Fiorina 161. Sämtliche Insassen sind männliche Schwerverbrecher, die sich zu einer merkwürdigen religiösen Verbindung zusammengeschlossen haben. Nicht nur beginnt schon bald ein erneuter Kampf gegen ein Alien, Ripley entdeckt auch, dass sie ein Implantat der Monsterbrut in sich trägt…

„Alien3“ hat die Fangemeinde der Saga in zwei große Lager gespalten. Die einen würdigen die visuelle Raffinesse und die thematische Eigenständigkeit, die andere Seite hingegen kritisiert das (gerade zum Vorgänger) schleppende Tempo und die dünn gestreuten Spannungsmomente. Und in der Tat kann Alien3 dem Vergleich mit den ersten beiden Teilen nicht standhalten. Regisseur David Fincher („Se7en“, „Fight Club“) verzichtet weitgehend auf das Handlungselement, das die Alienreihe bisher ausgezeichnet hat: Spannungsaufbau. Wenn das Monster dann mal zuschlägt, sind die allesamt austauschbaren Opfer dem Zuschauer völlig egal, zumal man die Alien-Attacken vor lauter Dunkelheit selbst auf DVD schlecht ausmachen kann. Auch das dramatische Ende (SPOILERALARM) erinnert leider nur allzu sehr an „Terminator II“, der nur ein Jahr zuvor in den Kinos lief. Des weiteren sieht man es dem Film an, dass noch kurz vor Kinostart etliche Szenen der Schere zum Opfer fielen. Schade, dass man diese Deleted Scenes nicht auf der „Alien Legacy“-DVD mitveröffentlicht hat. Dass Alien3 trotzdem noch sehenswert ist, liegt am technisch hohen Standard und der mitunter gelungenen düsteren Atmosphäre, ganz zu schweigen von der wiederum überzeugend agierenden Sigourney Weaver.

 

Marcs Filmwertung

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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