Das Omen (Special Edition)

© 20th Century Fox Home Entertainment

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Das Omen (Special Edition)

USA 1975

FSK: ab 16 Jahren

Länge: ca. 106 Min.

Studio: 20th Century Fox

Vertrieb: 20th Century Fox Home Entertainment

Filmzine-Review vom 27.05.2001

Zusammen mit seiner Frau Cathy (Lee Remick) lebt der schwerreiche Amerikaner Robert Thorn (Gregory Peck) in Rom. Als deren erstes Kind kurz nach der Geburt stirbt, lässt sich Thorn von einem Pater überreden, seiner Frau einen gerade geborenen Jungen unterzuschieben. 5 Jahre später, Thorn ist inzwischen Botschafter in London, ereignen sich mysteriöse Zwischenfälle, in deren Mittelpunkt der junge Damien steht…

Neben Der Exorzist und Der Weiße Hai gehört Richard Donners Das Omen zu den bekanntesten und finanziell erfolgreichsten Horrorfilmen der 70er Jahre. Die filmische Brillanz der beiden genannten Meisterwerke erreicht Das Omen allerdings zu keinem Zeitpunkt. Zu abstrus und unoriginell gerät die Story, die sich bestenfalls als Aneinanderreihung parapsychologischer Phrasen beschreiben lässt. So werden zwar passende Bibelzitate bemüht und auch die unvermeidliche Teufelszahl 666 kommt zum Einsatz, doch die Schreckenswirkung hält sich in Grenzen. Einzig und allein die fiese Haushälterin, die den kleinen Antichrist beschützt, sorgt ansatzweise für Gänsehaut. Auch schauspielerisch ist der Film enttäuschend, Hauptdarsteller Gregory Peck schleppt sich müde durch den Film und fällt eher durch seine Theo Waigel-Augenbrauen auf und der junge Damien-Darsteller nervt in einer Tour. Berühmt geworden ist das Werk durch eine effektiv gedrehte Enthauptungssequenz, die den Streifen in Deutschland sogar für einige Jahre auf die Liste der indizierten Filme setzte. Die ab 16 freigegebene Special Edition DVD wird Anhänger des Films erfreuen. Neben einer informativen 46-minütigen Dokumentation gibt es einen unterhaltsamen Audiokommentar mit Regisseur Richard Donner (der ja auch für die Lethal Weapon-Reihe berühmt ist) und Cutter Stuart Baird. Abzüge gibt’s für den viel zu leisen Sound, der leider nur im 2.0 Format vorliegt. Erstaunlicherweise klingt die deutsche Synchronisation deutlich besser als die Originalfassung. Das Bild ist angesichts des Alters des Films recht scharf und kontrastreich.

 

Marcs Filmwertung

Überschätzter Horrorklassiker aus den 70ern.

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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