© Bildmaterial Studiocanal / Cineverse/ Heather Beckstead

Silent Night, Deadly Night

© Studiocanal

Silent Night, Deadly Night

USA 2025

FSK: ab 18 Jahren

Länge: ca. 96 Min.

Vertrieb: Studiocanal

VÖ-Datum: 26.03.2026

Filmzine-Review vom 10.04.2026

Nachdem der kleine Billy Chapman (Rohan Campbell) miterleben muss, wie seine Eltern von einem verkleideten Weihnachtsmann brutal ermordet werden, entwickelt er als junger Erwachsener selbst einen Killer-Instinkt und wird jedes Jahr zur Weihnachtszeit zum Rache-Santa. Immerhin geht Billy mit einem Moral-Kodex bei der Opferauswahl vor, denn die tödliche Rute kriegen nur diejenigen zu spüren, die es nicht besser verdient haben…

Im Vergleich zu Freddy, Jason oder Michael Myers gehört der mordende Weihnachtsmann aus Stille Nacht, Horror Nacht eher zu den 1980er-Slasher-Ikonen aus der zweiten Reihe. Das Original aus dem Jahr 1984 hat dennoch viele Anhänger und zog vier (schwache) Sequels und ein Remake aus dem Jahr 2012 nach sich. Mit Silent Night, Deadly Night wird die Suppe nun ein weiteres Mal aufgewärmt. Regisseur und Drehbuchautor Mike P. Nelson ist bei seinem Reboot zumindest um den einen oder anderen neuen originellen Ansatz bemüht. So ist der Santa im Update kein tumber Serienkiller mehr, sondern sucht sich seine Opfer wie Serien-Dauerbrenner Dexter nach gewissen Prinzipien aus. Nur wer es wirklich verdient, wird auch gemeuchelt. Das kann dann wie in der Sequenz auf einer Feier mit Nazi-Weihnachtsmännern ganz schön anstrengend werden. Neu ist auch die Stimme, die ihm für den Zuschauer hörbar ständig zu neuen Taten auffordert. Dieser Gimmick hat aber schon in Venom nicht besonders gut funktioniert und ist auf Dauer recht nervig. Hauptdarsteller Rowan Campbell, den man schon aus dem einen oder anderen Horrortitel kennt (The Monkey, Halloween Ends), bleibt zudem recht blass. Für ein wenig Pep und Energie auf der Besetzungsliste sorgt lediglich Ruby Modine (aus Shameless) als quirlige Weihnachtsshop-Verkäuferin, in die sich unser Killer-Santa verliebt.

 

Blu-ray Extras:

    • Unwrapping a New Legacy (11 min)
    • Wendecover

 

Marcs Filmwertung

Bemühtes Slasher-Reboot mit ordentlichem Härtegrad und einigen originellen inhaltlichen Ansätzen.

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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