Dinner für Spinner

© Paramount Home Entertainment

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Dinner für Spinner

Dinner for Schmucks

USA 2010

FSK: ab 12 Jahren

Länge: ca. 109 Min.

Studio: Paramount Pictures

Vertrieb: Paramount Home Entertainment

Filmzine-Review vom 20.02.2011

Tim Wagner (Paul Rudd) steht vor dem größten Karrieresprung seines Lebens. Er wird von seinem Boss zu einem Dinner eingeladen, bei dem jeder der Gäste einen möglichst schrägen Kauz präsentieren muss, der die Gesellschaft belustigen soll. Wer den größten Spinner mitbringt, dem winkt eine Beförderung. Von Gewissensbissen geplagt, entschließt sich Tim schließlich, den trotteligen Barry (Steve Carrell) mitzunehmen, der ihm ohnehin nicht mehr von der Seite weicht, seit er ihm vors Auto gestolpert ist. Barry arrangiert ausgestopfte Mäuse in Dioramen und stellt mit ihnen berühmte Gemälde oder geschichtliche Begebenheiten nach. Ob Tim damit das Dinner gewinnt?

Francis Vebers Komödie Le dîner de cons war 1998 in Frankreich ein Riesenhit. Und wo ein Hit ist, da ist das amerikanische Remake nicht weit. Dinner für Spinner baut in erster Linie auf Steve Carells Performance, der sich hier so richtig austoben kann. Seit Barry Speck nämlich in das Leben von Tim (diesmal leider etwas blass: Paul Rudd) gestrauchelt ist, richtet er maximales Chaos an und scheint sich „Fremdschämen“ auf seine Fahnen geschrieben zu heben. Doch so anstrengend, nevig und peinlich Barry auch sein mag, so glücklich ist er auch in seiner kleinen Mäusewelt. Und genau das macht ihn letztendlich völlig immun gegen Spott oder Beleidungen und sogar versessen auf den Sieg als größter Spinner. Zach Galifianakis, der seit Hangover eine durchgeknallte Rolle nach der anderen angeboten bekommt, darf auch hier wieder schön geisteskrank agieren. Dinner for Schmucks wird trotz gelegentlich anstrengender Albernheiten den Komödien-Erwartungen weitestgehend gerecht – letztendlich fragt man sich eigentlich nur, was an ausgestopften Mäusen denn nun so eklatant idiotisch sein soll…

Hinter „Die größten Spinner der Welt“ verbirgt sich ein viertelstündiges Making of, hinter „Spinnereien“ ein längliches Gag-Reel. Dazu gesellen sich sechs entfernte Szenen.

 

Ninas Filmwertung

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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Cast & Crew

Diese DVD/Blu-ray wurde uns vom Vertrieb Paramount Home Entertainment kostenlos zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Unsere Bewertung ist davon jedoch nicht beeinflusst und gibt die unabhängige, persönliche Meinung des jeweiligen Rezensenten wieder.
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