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Slotherhouse – Ein Faultier zum Fürchten

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Slotherhouse – Ein Faultier zum Fürchten

USA 2023

FSK: ab 16 Jahren

Länge: ca. 93 Min.

Vertrieb: Plaion Pictures

VÖ-Datum: 15.02.2024

Filmzine-Review vom 10.02.2024

Es ist Emilys sehnlichster Wunsch, für ein Jahr Präsidentin ihrer Studentinnenvereinigung zu werden. Leider geben ihr Popularitätsstatus und die Zahl ihrer Social-Media-Followerinnen das nicht her. Als sie durch eine Verkettung von Zufällen in den Besitz eines Faultiers gelangt, soll sich das ändern. Denn „Alpha“ wird nicht nur zum Maskottchen der Vereinigung, sondern auch zum Social-Media-Star, der Emily plötzlich auf die Kandidatinnenliste katapultiert. Vor lauter Präsidentinnen-Geküre fällt den selbstverliebten Studentinnen zunächst auch gar nicht auf, dass immer mehr ihrer Kommilitoninnen spurlos verschwinden…

Vergesst Haie, Krokodile, Piranhas und Riesenschlangen – der Killer in Slotherhouse ist ein Faultier, was eine Leinwandpremiere sein dürfte. Zu den überdrehten und durch die Bank unsympathischen menschlichen Protagonisten der B-Horrorkomödie gibt es nicht viel zu sagen, bleiben wir also bei Maskottchen „Alpha“. Weil es von Wilderern gefangen und seiner Heimat beraubt wurde, leidet es an posttraumatischen Belastungsstörungen und hat einen Hass auf Menschen entwickelt, den es nun in der Villa von Sigma Lambda Theta (verstanden?) aufs Blutigste auslebt. Allerdings findet das Gemetzel häufig im Dunkeln und abseits der Kamera statt, sodass der Horroraspekt doch stark in den Hintergrund tritt. Dass Alpha eine Puppe ist und die Effekte damit sehr limitiert sind, passt zur B-Atmosphäre des Films, der sich selbst zu keiner Sekunde ernst nimmt, sondern den Plot selbstironisch durchzieht. Von Plausibilitätsgedanken verabschiedet man sich ohnehin schon recht früh, denn der Killer-Zottel nimmt zunehmend menschliche Züge an, macht Selfies mit seinen Opfern, erstellt einen eigenen Tiktok-Kanal und schwingt sich auch schonmal ins Auto. Darauf muss man sich einlassen wollen, wenngleich dieser Anzsatz für eine volle Spielfilmlänge auch dann nicht so ganz ausreichen will.

 

Extras:

    • Watch or Pass: Interview mit Regisseur Matthew Godhue und David Stark (10 min)
    • Dt. Trailer
    • Original Trailer
    • Wendecover

 

Ninas Filmwertung

Durchgeknallte B-Horrorkomödie über ein rachsüchtiges Faultier, das in einer Studentinnenvereinigung sein Unwesen treibt.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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