Creep

© Warner Home Video | X-Verleih

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Creep

GB | D 2004

FSK: ab 16 Jahren

Länge: ca. 82 Min.

Studio: Warner Bros.

Vertrieb: Warner Home Video | X-Verleih

Filmzine-Review vom 02.09.2005

Nach einer Party schläft Kate (Franka Potente) an der Charing Cross Station ein und verpasst die letzte U-Bahn. Mit Schrecken stellt sie nicht nur fest, dass alle Ausgänge bereits verriegelt sind, sondern dass offensichtlich ein brutaler Killer im Londoner Underground sein Unwesen treibt…

Nach Anatomie begibt sich Franka Potente diesmal in der britischen Independent-Produktion Creep erneut auf Horror-Terrain. Menschenleere U-Bahn-Schächte und stinkende Abwasserkanäle voller Ratten sind natürlich ein idealer Schauplatz für einen Horror-Slasher. Wer über ein paar kleine Löcher im Plot hinwegsieht, bekommt hier für eine 16er-Freigabe erschreckend brutale und blutige Splatterszenen zu sehen (in Großbritannien erhielt der Film zu Recht keine Jugendfreigabe). Der „Creep“ selbst, eine degenerierte Kreuzung aus Gollum und Ork, gibt zwar ein paar fiese Schreie von sich, doch wäre etwas mehr Hintergrund zu dieser Figur angebracht gewesen, wenn es denn schon kein „menschlicher“ Killer sein sollte. Insgesamt gibt es bei Creep eigentlich nicht viel Neues zu sehen, auch die in den Interviews so gepriesene Intensität der Charaktere ist nicht wirklich erkennbar – dennoch werden Gorehounds garantiert auf ihre Kosten kommen.

Auffällig ist der sehr räumliche Sound, der es auf allen Boxen tropfen und rascheln lässt. Die UK-Version der DVD ist mit einem Audiokommentar des Regisseurs ausgestattet, auf den man hierzulande verzichten muss, dafür vermitteln diverse Features wie Interviews, ein Making Of sowie Featurettes zu Ausstattung und Make-Up trotz vieler Lobgesänge auch interessante Eindrücke vom Dreh. Außerdem erklärt der Regisseur anhand von Storyboards, warum man sich gegen andere Alternativen für Anfang und Ende des Films entschied.

 

Ninas Filmwertung

Blutiger U-Bahn-Schocker mit Franka Potente.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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