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The Strangers: Chapter 3

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The Strangers: Chapter 3

USA / Spanien 2026

FSK: ab 18 Jahren

Länge: ca. 92 Min.

Vertrieb: LEONINE

VÖ-Datum: 15.05.2026

Filmzine-Review vom 19.05.2026

Final Girl Maya (Madelaine Petsch) wird weiterhin von der dezimierten maskierten Killer-Bande, zu der auch Gregory aka Scarecrow (Gabriel Basso) gehört, bedrängt. Als Mayas Schwester Debbie (Rachel Shenton) ihr mit Ehemann und Bodyguard zur Hilfe eilen will, geht das Blutvergießen munter weiter. Auch der zwielichtige Sheriff Rotter (Richard Brake), dessen Verbindung zu den Mördern offenbart wird, hat seine Hände im Spiel…

Es ist vollbracht: Mit The Strangers: Chapter 3 geht das unnötig aufgeblasene Horror-Triple von Renny Harlin in die letzte Runde. Der Versuch, ein stimmiges Reboot des garstigen Home-Invasion-Thrillers The Strangers (2008) auf drei Teile mit einer Laufzeit von 4,5 Stunden zu strecken, ist aller Ehren wert, letztendlich aber wohl gescheitert. Das bereits 2022 in Slowenien fertig gefilmte Material (mit einigen Reshoots) erreicht hier und da zwar handwerklich solides Slasher-Niveau (Chapter 3 sogar mit 18er Freigabe), doch besonders im letzten Teil legt das Tempo einen Rückwärtsgang ein. Die wenig kreativen Bemühungen mit Rückblenden und zusätzlichen Story-Arcs rund um den fiesen Sheriff sind schleppend, schwerfällig und am Ende unnötig. Im Ansatz interessant ist allenfalls die doch beunruhigende Konstellation einer eingeschworenen amerikanischen Kleinstadtgemeinde, die die Killer in ihrer Mitte durchaus toleriert, solange diese sich an Fremden vergreifen. Als blutverschmiertes, wehrhaftes Final Girl müht sich Madelaine Petsch, die diesmal auch einen Producer-Credit bekommt, nach Kräften, aber auch sie dürfte froh sein, sich jetzt neuen Herausforderungen zu stellen.

 

Blu-ray Extras:

    • Interview mit Schauspielerin Madelaine Petsch (2 min)
    • Interview mit Produzent Courtney Solomon (6 min)
    • Deutscher Trailer zum Film
    • Trailer zu 4 weiteren Titeln
    • Wendecover

 

Marcs Filmwertung

Schwerfälliger, generischer Abschluss der Slashersaga, allenfalls für Horror-Allesgucker interessant.

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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