Wanderlust – Der Trip ihres Lebens

© Universal Pictures Home Entertainment

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Wanderlust – Der Trip ihres Lebens

Wanderlust

USA 2012

FSK: ab 12 Jahren

Länge: ca. 98 Min.

Studio: Universal Pictures

Vertrieb: Universal Pictures Home Entertainment

Filmzine-Review vom 04.11.2012

Als George (Paul Rudd) seinen Job verliert, müssen er und Linda (Jennifer Aniston) ihr New Yorker Microloft aufgeben. Fürs Erste folgen sie der Einladung von Georges Bruder Rick (Ken Marino) nach Atlanta, wo er einen Job für George und ein Gästezimmer für das Paar in Not hat. Auf dem Weg dorthin übernachten die beiden in einem B&B, das einer Hippie-Kommune gehört. Fasziniert vom unkomplizierten und offenen Lebensstil der Freidenker bleiben sie zunächst dort. Doch können sich die Großstädter an ein Leben ohne Privatsphäre, Fleisch und Fortschritt, dafür aber mit Yoga, Ying & Yang und freier Liebe gwöhnen?

Immer wenn Paul Rudd mit von der Partie ist, kann man davon ausgehen, dass dem ausgelutschten Komödiengenre ein kräftiger Tritt in den Hintern verpasst wird und man sich zumindest stellenweise fast in die Hosen macht vor Lachen. Bei Wanderlust geschieht dies in der Szene, in der sich George vor dem Spiegel mit anzüglichen Sprüchen auf die bevorstehende Liebesnacht mit wechselnden Partnern in Stimmung bringen will. Die Apatow-Komödie hat es aber nicht nur auf die Abstrusitäten der Hippies abgesehen, sondern nimmt auch den Alltagswahnsinn New Yorks und das beschauliche Leben der aufgeräumten Vorstädte aufs Korn. Trotz grundsätzlich traditionelle Storyline ist Wanderlust eines der seltenen Comedy-Highlights, das in erster Linie von einem perfekt harmonierenden Hauptdarstellerpaar mit großem komödiantischen Feingespür sowie interessant besetzten Nebenrollen lebt.

Ungewöhnlichstes Feature ist der so genannte Bizarro Cut, eine Alternativfassung des Films, die lediglich aus geschnittenen Szenen besteht und mit 80 Minuten fast genauso lang ist wie das Original. Das Gag Reel gibt einen Eindruck davon, wie schwierig es war, einige Szenen ohne Lachanfälle in den Kasten zu bekommen.

 

Ninas Filmwertung

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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