Alicia Keys – The Diary of Alicia Keys
USA 2004
FSK: ohne Altersbegrenzung
Länge: ca. 83 Min.
Studio: MBK Entertainment
Vertrieb: Eagle Vision
Filmzine-Review vom 03.01.2005
Seit ihrem fünften Lebensjahr spielt sie Klavier, ihren ersten Plattenvertrag unterzeichnete sie im zarten Alter von 16 Jahren. Alicia Keys‘ Debüt „Songs In A Minor“ war also keineswegs ein Schnellstart, dennoch kam der Erfolg quasi über Nacht und in seiner Ausprägung so überraschend, dass weder die junge New Yorkerin noch ihr Manager und Mentor Clive Davis auch nur in Ansätzen ahnten, was ihnen bevorstand. Millionenfach verkaufte sich das Album, in dem jung und alt, Soul und Drum’n’Bass, Motown und R’n’B zu einer stimmigen Mischung verschmelzen. Ihr zweiter Langspieler „The Diary of Alicia Keys“ konnte nahtlos an „Songs In A Minor“ anknüpfen, erklomm wie sein Vorgänger die US-Chartsspitze und schuf die Basis für eine ausgedehnte Konzertreise durch Europa, Asien, Afrika und Amerika.
Ebenfalls unter dem Namen The Diary of Alicia Keys erscheint nun eine gut 80minütige Doku, die einen tiefen Einblick in das Leben auf eben dieser Tour verschafft. Doch Backstage-Bereiche und Tourbusse sind längst nicht die einzigen Plätze, an die die Kamera die neue R’n’B-Queen verfolgte. Aufzeichnungen aus den Anfangsjahren ihrer Musikkarriere, Behind the Scenes-Aufnahmen vom Videodreh zu „Girlfriend“ sowie zahlreiche Interview-Ausschnitte lassen nicht nur eine informative Dokumentation, sondern auch ein sehr persönliches Porträt entstehen.
Angesichts fehlender Extras erscheint die Gesamtlaufzeit von 83 Minuten etwas mager. Da sich die DVD jedoch schon zur Veröffentlichung eher im mittleren Preissegment bewegt, sei dieser Minuspunkt verziehen.
Katjas Filmwertung
Persönliches Porträt und informativer Einblick in Leben und Arbeit des neuen Sterns am R’n’B-Himmel.
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