Ashes to Ashes – Zurück in die 80er (Staffel 1)
Ashes to Ashes
GB 2008
FSK: ab 16 Jahren
Länge: ca. 416 Min.
Studio: Kudos Film and Television
Vertrieb: Polyband
Filmzine-Review vom 03.07.2011
Polizeipsychologin Alex Drake untersucht den Fall von Sam Tyler, der behauptet, nach einem Autounfall in den 70ern aufgewacht zu sein und dort unter dem knallharten Detective Chief Inspector Gene Hunt gearbeitet zu haben. Als Alex bei einem Einsatz angeschossen wird, fällt sie selbst ins Koma – und landet im Jahr 1981. Ihr Chef ist kein geringerer als eben jener ominöse Gene Hunt. Neben ihren Bemühungen, endlich wieder ins richtige Jahrhundert zurück befördert zu werden, ist Alex fest entschlossen, die Wahrheit über den Tod ihrer Eltern herauszufinden, bzw. ihn wenn möglich sogar zu verhindern…
Ashes to Ashes – Zurück in die 80er ist das Sequel zu Life on Mars – Gefangen in den 70ern mit John Simm und verfolgt einen thematisch ähnlichen Ansatz, nur dass statt Schlaghosen und Schnurrbärten jetzt Schulterpolster und, nun ja, Schnurrbärte an der Tagesordnung sind. Rot ist die Signalfarbe der Serie – vom breiten Leder-Miedergürtel bis zum schicken Audio Quattro werden so grelle Akzente in der Welt des schlechten Geschmacks gesetzt. Angenehmerweise wird aber auf den Relikten der 80er nicht allzusehr herumgeritten, es sind eher beiläufige Bemerkungen („FYI? Was soll das heißen? Sie meint wohl FBI.“) oder Kleinigkeiten wie das zufällig in einer Ecke stehende pinke Doppelkassettendeck aus dem eigenen Kinderzimmer, die einen schmunzeln lassen. Von der Zeitreisenkomponente abgesehen, funktioniert Ashes to Ashes wie jede andere Krimiserie mit in sich abgeschlossenen Fällen pro Folge. Neben der gelungenen Besetzung ist der auffällig gute Soundtrack mit britischen New Wave-Klassikern von Human League, Heaven 17, Ultravox und Duran Duran bemerkenswert.
In Großbritannien flimmerten von 2008 bis 2010 drei Staffeln über die Bildröhre, für den Exportmarkt kürzte man die 60-Minuten-Folgen auf 52 Minuten zusammen. Englische Untertitel hätten zumindest für einige der Figuren nicht geschadet. Das Menüdesign im Atari-Look gefällt, auch die Extras sind mit über einer Stunde Laufzeit recht ordentlich. Besonders das 30-minütige „Life After Mars“ sticht heraus, in dem die Macher erklären, wie es zur Idee für die Fortsetzung kam.
Folgen
- DVD 1:
- Folge 1-3
- DVD 2:
- Folge 4-6
- DVD 3:
- Folge 7+8
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Leserwertung
Cast & Crew
Musik: Edmund Butt
Produzent(en): Beth Willis




