Crazy Stupid Love

© Warner

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Crazy Stupid Love

Crazy, Stupid, Love.

USA 2011

FSK: ab 12 Jahren

Länge: ca. 118 Min.

Studio: Warner Bros.

Vertrieb: Warner

Filmzine-Review vom 19.02.2012

Nach 25 Jahren Ehe will sich Emily (Julianne Moore) von ihrer Highschool-Liebe Cal (Steve Carell) trennen. Cal will seinen Frust ertränken und wird in seiner neuen Stamm-Bar von Womanizer Jacob (Ryan Gosling) unter die Fittiche genommen, der ihm seinen Turnschuh-Look abgewöhnt und ihm nicht nur eine neue Garderobe, sondern auch ein neues Selbstbewusstsein verpasst. Womit Frauenheld Jacob jedoch nicht rechnet, ist dass ihm im Rahmen seiner Abschleppmanöver eines Abends tatsächlich die Richtige über den Weg zu laufen scheint…

Dass eine RomCom so gut bei der Kritik ankommt, wie es bei Crazy Stupid Love der Fall war, ist eher selten. Was den hervorragend besetzten Liebesfilm (von Komödie kann man hier eigentlich weniger sprechen) von ähnlich konzipierten Ensemble-Filmen à la Valentinestag oder Tatsächlich… Liebe zugegebenermaßen abhebt, ist ein ernsthaft(er)es Interesse an seinen Charakteren. Schade nur, dass der interessantesten Beziehung zwischen der wie immer großartigen Emma Stone und Charmeur Ryan Gosling, der aktuell mit Drive gerade zum spannendsten Mann Hollywoods avanciert, die wenigste Screen-Time zugedacht wird. In den Szenen der beiden zeigt der Film seine Stärke und entwickelt eine ganz eigene, besondere Dynamik. Eher konventionell und auf vorgezeichneten Pfaden verläuft die Hauptstory zwischen Julianne Moore und Steve Carell, und geradezu grotesk kitschig gerät das Finale, die Schulabschlussfeier-Rede des 13-jährigen Sohnemanns zum Thema Liebe und Seelenverwandtschaft. Voher jedoch werden die Handlungsstränge durch eine dermaßen absurde Verkettung unglaubwürdiger Zufälle verknüpft, dass es schon wieder lustig ist.

In den beiden Kurzfeatures werden hauptsächlich Filmszenen verbraten – dummerweise auch fast die gleichen, so dass man sich das Beiwerk hier getrost schenken kann.

 

Ninas Filmwertung

Ensemble-Liebesreigen mit Wohlfühl-Happy End.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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