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Creation Stories

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Creation Stories: Der Mann der Oasis entdeckte

Creation Stories

Großbritannien 2021

FSK: ab 12 Jahren

Länge: ca. 110 Min.

Vertrieb: Pandastorm Pictures (Edel Germany)

VÖ-Datum: bereits erhältlich

Filmzine-Review vom 25.04.2026

Inmitten einer Arbeiterfamilie wächst Alan McGee (Ewen Bremner) im Glasgow der 1960er und 1970er Jahre auf. Schnell beginnt er sich für Bowie und Punkrock zu interessieren und eckt dabei immer wieder bei seinem strengen Vater an. Erste musikalische Erfahrungen in einer Band bringen keinen Erfolg und so muss sich Alan zunächst mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten, bevor er dann als Entdecker und Manager von vielversprechenden Bands Aufsehen erregt…

Mit fünf Jahren Verspätung landet Creation Stories – Der Mann, der Oasis entdeckte nun bei uns im Heimkino. Das von Danny Boyle produzierte Biopic erzählt die Geschichte des legendären Musikmanagers Alan McGee, der mit seinem Plattenlabel Creation Records auf dem Höhepunkt seines Erfolgs namhafte britische Bands wie Oasis, The Jesus and the Mary Chain und My Bloody Valentine unter Vertrag nahm. Regisseur Nick Moran orientiert sich stilistisch deutlich an Boyles energiegeladenen, rotzigen Trainspotting-Filmen, was nicht weiter verwundert, denn das Drehbuch stammt auch hier von dem schottischen Schriftsteller Irvine Welsh, der auch einen kurzen Cameo-Auftritt hat. Allerdings ist die Story mit den zu erwartenden Dogenexzessen doch recht generisch ausgefallen und die Rahmenhandlung, in der sich McGee in Los Angeles von einer Journalistin (Suki Waterhouse) zu seiner Karriere interviewen lässt, bremst die Geschichte ein ums andere Mal aus. Ewen Bremner –  ein weiterer Bekannter der alten Trainspottting-Crew – legt sich in der Hauptrolle immerhin mächtig ins Zeug, auch wenn sein permanent hibbeliger Musikmanager eine Nervensäge sein kann, u.a. wenn er mit Jason Isaacs (als schmieriger Filmproduzent) auf Kokstour geht. Das bessere Musikboss-Biopic bleibt 24 Hour Party People über Factory Records-Chef Tony Wilson und den Aufstieg von Joy Division und New Order. Ein großes Kompliment aber an die sehr großzügig ausgestattete Blu-ray mit zahlreichen Interviews, einem Making of und einer sehenswerten Dokumentation in Spielfilmlänge.

 

Blu-ray Extras:

    • Dokumentation: Upside Down: Die Creation Records Story (101 min)
    • Making of: Filming Creation Stories (7-teilig, 74 min)
    • Interviews mit Alan McGee, Irvine Welsh, Jason Isaacs, Ewen Bremner, Nick Moran (32 min)
    • Deutscher Trailer & Originaltrailer
    • Wendecover

 

Marcs Filmwertung

Annehmbares Musikmanager-Biopic über Oasis-Entdecker Alan McGee im hyperaktiven Trainspotting-Stil.

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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