Ey Mann – wo is‘ mein Auto

© 20th Century Fox Home Entertainment

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Ey Mann – wo is‘ mein Auto

Dude, Where’s My Car?

USA 2000

FSK: ab 12 Jahren

Länge: ca. 79 Min.

Studio: 20th Century Fox

Vertrieb: 20th Century Fox Home Entertainment

Filmzine-Review vom 10.12.2001

Nach einer durchgekifften Nacht kann der vertrottelte Jesse (Ashton Kutcher) sein Auto nicht wiederfinden. Zusammen mit seinem debilen Kumpel Chester (Seann William Scott) macht er sich auf die Suche und gerät dabei an außerirdische Topmodels, transsexuelle Stripper, etc…

Auf den ersten Blick schlägt Ey Mann – wo is‘ mein Auto in die gleiche Bresche wie American Pie und Roadtrip. Deren Qualität und Spaßfaktor werden allerdings zu keinem Zeitpunkt auch nur andeutungsweise erreicht. Ganz im Gegenteil, Ey Mann – wo is‘ mein Auto ist weder sympathisch noch witzig, sondern nur dämlich. Die flache Story dürfte sich ein Fünfjähriger ausgedacht haben und das filmische Niveau erreicht allenfalls die Klasse von nervigen möchtegernwitzigen Sitcoms, die rund um die Uhr auf irgendwelchen zweitklassigen TV-Sendern laufen. Exemplarisch sollen stellvertretend drei Szenen kurz beschrieben werden, die den bescheidenen Spaßfaktor von Ey Mann offenbaren. Da ist zum Beispiel die Sequenz, in der ein Baseballtrainer von einem blinden Spieler den Schläger mit voller Wucht in die Eier bekommt. Hahaha! Oder aber die Szene am chinesischen Drive Inn mit dem sprechenden Automaten der ständig „Was noch?“ fragt, obwohl die Jungs doch schon lange bestellt haben. Herrlich sind auch die unvermeidlichen „Wir-grabschen-allen-Mädels-an-die-Titten-und-lachen-uns-halbtot“-Momente, die an längst überstanden geglaubte Eis am Stiel-Zeiten erinnern. Außerdem plündert der Film schamlos bei Filmen wie Wayne’s World oder Beavis und Butthead und schafft es trotzdem fast 80 Minuten lang, auch nicht nur 1 einziges Mal halbwegs komisch zu sein.

Die Qualität der DVD ist eigentlich völlig unerheblich, aber der Vollständigkeit halber sollte erwähnt werden, dass Bild und Ton sich im Gegensatz zum Inhalt sehr ansprechend präsentieren. Besonders das anamorphe Widescreenbild bietet einen sehr guten Transfer mit knalligen und poppigen Farben.
Zu den Extras gehören wie schon auf der US Version ein Audiokommentar, einige ungekürzte Szenen und ein kurzes Featurette. Allerdings entfällt die Wertung dieser Features, der Film hat vollkommen gereicht.

 

Marcs Filmwertung

Ey Mann, wo ist der Witz – Schwachsinn!

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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