Der 200-Jahre-Mann

© Columbia Tristar Home Entertainment

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Der 200-Jahre-Mann

Bicentennial Man

USA 1999

FSK: ab 6 Jahren

Länge: ca. 130 Min.

Studio: Touchstone Pictures

Vertrieb: Columbia Tristar Home Entertainment

Filmzine-Review vom 30.04.2002

San Francisco, die nahe Zukunft: der letzte Schrei der technologisierten Gesellschaft sind Hausroboter – nützliche Blechkameraden, die im Haushalt alle möglichen Aufgaben übernehmen ohne aufzumucken. Einer von ihnen ist Andrew (Robin Williams), der bei der wohlhabenden Familie Martin unterkommt. Im Gegensatz zu den anderen Modellen seiner Serie entwickelt Andrew ein menschliches Bewusstsein. Und trotz einer tiefen Freundschaft mit seinem Besitzer Richard (Sam Neill), sehnt sich Andrew nach Freiheit…

Nach der weltweit überaus erfolgreichen Komödie Mrs. Doubtfire ist Bicentennial Man die zweite Zusammenarbeit von Regisseur Chris Columbus und Starkomiker Robin Williams. Doch das Ergebnis der 100 Millionen Dollar-Produktion ist über weite Strecken doch recht dürftig ausgefallen. Zwar bewegt sich der Film tricktechnisch und optisch auf höchstem Niveau, doch die rührselige Story des traurigen Roboters (basierend auf einer Geschichte von Isaac Asimov) wird viel zu kitschig und glatt erzählt, um wirklich emotional zu berühren. Robin Williams gibt sich in der Titelrolle zwar redlich Mühe, muss sich aber in der ersten Hälfte des Films im Roboterkostüm verstecken und bleibt dabei ziemlich blass. Mit 130 Minuten ist das Ganze außerdem entschieden zu lang, besonders das letzte Viertel quält sich geradezu bis zum vorhersehbaren Happy End. Da kann dann auch die sehr gute Bildqualität der DVD den biederen „Bicentennial Man“ nicht mehr retten.

 

Marcs Filmwertung

Aalglatte Kitschproduktion, die trotz eines Robin Williams in der Hauptrolle einfach nur langweilt.

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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