Olga Benario – Ein Leben für die Revolution
D 2004
FSK: ab 12 Jahren
Länge: ca. 92 Min.
Studio: Elias Film
Vertrieb: Neue Visionen
Filmzine-Review vom 28.06.2005
1908 in München geboren, tritt Olga Benario mit 15 Jahren in die Kommunistische Jugend ein. In Berlin wird sie 1927 an der Seite von Otto Braun wegen Hochverrats verhaftet. Nach einer erfolgreichen Befreiungsaktion fliehen die beiden nach Moskau, von wo aus Olga von der Kommunistischen Internationale nach Brasilien geschickt wird. Als die dort geplante Revolte scheitert, wird Olga im Alter von 28 Jahren hochschwanger an Deutschland ausgeliefert – vier Jahre später wird sie von den Nazis umgebracht…
Galip Iyitanirs Olga Benario – Ein Leben für die Revolution zeichnet anhand von original Bild- und Tondokumenten sowie aktuellen Aufnahmen von Originalschauplätzen das Leben einer außergewöhnlichen Frau nach. Besonderen Reiz erhält die (Semi-)Dokumentation durch die Integration nachgestellter Spielszenen, die das Geschehen von damals plastisch wieder aufleben lassen und den Blick auf einen unermüdlichen Kampf für ihre Ideale freigeben.
Die Dokumentation liegt im deutschen Original mit optionalen englischen Untertiteln vor, Extras gibt es keine.
Katjas Filmwertung
Aufwendig aufbereitete Semi-Dokumentation über eine außergewöhnlich mutige Frau und ihren Kampf für die kommunistische Revolution.
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Leserwertung
Cast & Crew
Schauspieler: Margrit Sartorius, Michael Putschli, Oliver Betke
Produzent(en): Boris Kaimakov, Claus Ruegner


