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Orphan Black (Staffel 3)

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Orphan Black (Staffel 3)

USA 2015

FSK: ab 16 Jahren

Länge: ca. 430 Min.

Studio: Temple Street Productions

Vertrieb: Polyband

Filmzine-Review vom 03.04.2016

Gerade hat Sarah (Tatiana Maslany) ihre Tochter Kira wieder, gerät sie schon wieder zwischen die Fronten, denn jetzt ist Klon-Schwester Helena in den Fängen des Dyad Instituts. Bewacht wird sie von Supersoldaten, die sich als böse Klon-Brüder entpuppen. Cosima erholt sich von ihrer Krankheit und versucht die Trennung von Delphine zu verarbeiten, während Soccer-Mom Alison mit einem kleinen Nebenverdienst die Haushaltskasse aufbessern will…

Was hat einen die erste Staffel von Orphan Black doch damals aus den Socken gehauen. Staffel 2 ließ storytechnisch dann schon deutlich zu wünschen übrig, und das ändert sich leider auch in Staffel 3 nicht. Vielleicht war es auch keine geschickte Wahl, mit Helena ausgerechnet die unsympathischste aller Klon-Damen ins Zentrum des Geschehens zu stellen. Noch schlechter ist wohl nur noch die Idee, ihr einen imaginären Begleiter in Form eines sprechenden Skorpions zur Seite zu geben. Die Handlung wirkt von Anfang an uninspiriert und wenig mitreißend. Man kann sich eben nicht nur auf der nach wie vor herausragenden Leistung der unfassbar talentierten Tatiana Maslany ausruhen. Ihr männliches Klon-Pendant (Ari Millen) kommt im Übrigen nicht ansatzweise an ihren Facettenreichtum heran. Das ewige Katz-und-Maus-Spiel reicht als vollwertige Storyline jedenfalls hinten und vorne nicht aus. Und als hätte zur Halbzeit jemand genau das erkannt und den Schalter umgelegt, läutet Folge 6 eine 180-Grad-Wendung ein. Es wird interessant, lustig, spannend, temporeich – warum denn nicht gleich so!

 

Folgen:

  • Operation Helsinki
  • Bauernopfer
  • Wiedersehen in Halton
  • Familienbande
  • Die Saat des Zweifels
  • Trügerischer Schein
  • Vereint in Angst und Hass
  • Versuch und Irrtum
  • Die Laune der Natur
  • Adam und Eva

 

Ninas Filmwertung

Nach einem sehr schwachen Staffel-Auftakt nimmt die zweite Hälfte dann doch noch richtig Fahrt auf.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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Diese DVD/Blu-ray wurde uns vom Vertrieb Polyband kostenlos zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Unsere Bewertung ist davon jedoch nicht beeinflusst und gibt die unabhängige, persönliche Meinung des jeweiligen Rezensenten wieder.
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