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Raya und der letzte Drache

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Raya und der letzte Drache

Raya and the Last Dragon

USA 2021

FSK: ab 0 Jahren

Länge: ca. 103 Min.

Vertrieb: Walt Disney Deutschland

Filmzine-Review vom 02.07.2021

Um ihre Heimat Kumandra wiederzuvereinen, nachdem finstere Wesen die Bewohner in Stein verwandelt haben, muss die junge Raya die Bruchstücke des Drachenjuwels aus den fünf Regionen Herz, Zahn, Kamm, Klaue und Schweif zusammensuchen. Doch die leuchtenden Fragmente werden jeweils gut bewacht. Mit der Unterstützung diverser kleiner Helfer und dem letzten Drachen Sisu gibt sie jedoch so leicht nicht auf…

Raya und der letzte Drache entführt sein Publikum in eine farbenfrohe fernöstliche Fantasiewelt. Eine Welt, in der für alle Familienmitglieder etwas dabei sein soll – Schwertkämpfe, niedliche Sidekicks, böse Monster und lila Drachen. Mittendrin eine toughe Heldin, irgendwo zwischen Mulan und Prinzessin Mononoke. Sowieso sind die meisten wichtigen Protagonisten weiblich – einige tragen sogar einen Undercut, sind dann aber auch tendenziell eher böse… so weit sind wir dann doch noch nicht. Die Message, die für mehr Vertrauen und ein friedliches Miteinander wirbt, wird Disney-typisch wenig subtil vermittelt, sondern wortreich und überdeutlich ausbuchstabiert. Optisch ist Raya ein Augenschmaus mit spektakulären Animationen, leuchtenden Farben und unglaublichem Detailreichtum in jeder Szene. Die bunte Truppe, die sich um die Kämpferin zusammengefunden hat, bietet genug Abwechslung und sorgt für so manch charmant-amüsante Szene. Gesungen wird übrigens nicht. Trotz aller Schauwerte wird Raya für ältere Zuschauer nicht das Zeug zum Disney-Klassiker haben, dazu sind die pastellfarbenen Zauberdrachen zu kinderkartengerecht und die alte Artefakt-Sammelei-Geschichte zu ausgelutscht.

 

DVD Extras:

    • Kurzfilm: Noch einmal wir (7 min)
    • Einführung zu „Noch einmal wir“ (1 min)
    • Wendecover

 

Ninas Filmwertung

Visuell und animationstechnisch meisterhaft mit einem Plädoyer für bedingungsloses Vertrauen in das Gute im Menschen.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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