Siouxsie – Dreamshow
GB 2005
FSK: ohne Altersbegrenzung
Länge: ca. 187 Min.
Studio: Demon Music Group
Vertrieb: Warner Music Vision
Filmzine-Review vom 11.04.2006
Was passiert, wenn sich eine Mitbegründerin der Punk- & New Wave-Bewegung dieser Tage einen Traum verwirklicht? Klar, plötzlich steht ein halbes Orchester auf der Bühne der königlichen Festhalle in London und der wohl bekannteste japanische Drummer Leonard Eto schwingt zu Indie-Klassikern der Achtziger die Kodo-Klöppel.
Mit einer Playlist von unglaublichen 27 Songs und fast zweieinhalb Stunden Live-Performance kosten Diva Siouxsie Sioux samt Begleitband The Creatures um Schlagzeuger & Ehemann Budgie dieses ungewöhnliche Setting bis zum letzten aus.
Das Ergebnis: ein in jeder Hinsicht gelungenes, extravagantes Konzert, in dem man weder auf eine fantastische akustische Präsentation noch auf seine Lieblings-Songs aus 30 Jahren Bandhistorie (Siouxsie / Banshees / The Creatures) verzichten muss. Einzig die sterile und distanzierte Bildregie läßt unnötig Charisma und Atmosphäre verpuffen und macht aus einem potentiellen Toptitel nur ein überdurchschnittlich gutes Musikevent. Daran ändern auch die tollen Extras (besonders erlebenswert: der aktuelle Auftritt im legendären 100 Club, wo Mitte der Siebziger auch für Siouxsie alles Begann) leider nichts mehr.
Mikes Filmwertung
Die Queen des Punk mit einer traumhaften Show – für Fans unverzichtbar!
- Mr. Sloane - 25. Januar 2018
- Unsere Wildnis - 23. Dezember 2017
- Uncle – Die komplette Serie (3 DVDs) - 1. Dezember 2017
- Lommbock - 19. Oktober 2017


