The Mexican – Eine heiße Liebe

© Columbia Tristar Home Entertainment

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The Mexican – Eine heiße Liebe

The Mexican

USA 2001

FSK: ab 12 Jahren

Länge: ca. 119 Min.

Studio: Dream Works

Vertrieb: Columbia Tristar Home Entertainment

Filmzine-Review vom 01.03.2002

Bei Jerry (Brad Pitt) läuft so ziemlich alles schief, was überhaupt nur schief laufen kann. Die durch einen dummen Zufall entstandenen Schulden bei einem Gangsterboss hat er beinahe abgearbeitet, als er den eigentlich letzten Job dann doch noch vermasselt. Also nimmt er erneut einen „letzten“ Auftrag an: er soll in einem mexikanischen Dorf eine 150 Jahre alte Pistole namens „The Mexican“ abholen. Dies bringt seine Freundin Samantha (Julia Roberts) dermaßen auf die Palme, dass sie ihn kurzerhand rausschmeisst und sich alleine auf den ursprünglich gemeinsam geplanten Trip nach Las Vegas macht, während Jerry seinen Job in Mexico zu erledigen versucht. Doch natürlich ist Jerry auch auf dieser Mission vom Pech verfolgt und Samantha kommt gar nicht erst bis nach Vegas, sondern wird – als Druckmittel gegen Jerry – von Leroy (James Gandolfini, „Die Sopranos“) gekidnappt.

Brad Pitt und Julia Roberts zusammen vor der Kamera – das gab’s bisher noch nicht. In The Mexican geben sich die beiden Megastars zum ersten Mal gemeinsam die Ehre – eine Tatsache, die Mäusejagd-Regisseur Gore Verbinski als große Auszeichnung wertet. Dabei entsteht der wahre Reiz von The Mexican nicht so sehr durch die erwartetermaßen überzeugenden Leistungen der beiden Hauptdarsteller, sondern in erster Linie durch eine intelligent erzählte Story, die vor allem ab dem zweiten Drittel an Fahrt gewinnt, durch pointierte Dialoge und nicht zuletzt durch die hinreissende Performance von James Gandolfini als sensibler Auftragskiller Leroy. Durch die zwischen ihm und Samantha entstehende Freundschaft entwickelt der Film eine zweite Ebene neben dem Road Movie, auf der philosophische Gespräche über Liebe und Beziehungen im Mittelpunkt stehen. Einen amüsanten Gegenpol stellen dabei die von Hassliebe getriebenen stetigen Diskussionen zwischen Jerry und Samantha dar. Die Liebe ist also durchaus zentrales Thema von The Mexican, wer allerdings eine romantische oder gar erotische Liebesgeschichte zwischen zwei Hollywoodgiganten erwartet, wird enttäuscht werden – knisternde Romantik kommt aufgrund der andere Schwerpunkte setzenden Story nicht auf.

Die Code 2-Veröffentlichung sorgt mit kontrastreichem Bild und gut abgemischtem DTS-Sound für ungetrübten DVD-Genuß. Die Bonusmaterialien, u.a. ein 15minütiges Making Of sowie 9 Deleted Scenes, lassen auch den wissbegierigen Fan nicht in der Wüste stehen.

 

Katjas Filmwertung

Actionreiche Komödie mit zwei gut aufgelegten Superstars und einem Hauch von Romantik.

Katja

Katja

Originalton-Verfechterin, Fantasy- und Serien-Fan. Schaut gerne spanische und französische Filme, um den Kopf ein-, sowie auch mal Bollywood und gute RomComs, um ihn auszuschalten.

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