The November Man

© Universum Film

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The November Man

USA | Serbien | Montenegro  2014

FSK: ab 16 Jahren

Länge: ca.  108 Min.

Studio: The Solution Entertainment Group | Irish DreamTime | Envision Entertainment | Knightsbridge Entertainment

Vertrieb: Universum Film

Filmzine-Review vom 23.03.2015

Unter dem Codenamen November Man war Peter Devereaux (Pierce Brosnan) ein Meister seines Fachs, doch mittlerweile schiebt der Ex-CIA Agent eine ruhige Kugel in Lausanne – bis sein ehemaliger Vorgesetzter ihn eines Tages für einen letzten Auftrag reaktiviert. Devereaux soll in Belgrad die Undercover-Agentin Natalia, die über brisante Geheiminfos über den designierten russischen Präsidenten verfügt, extrahieren. Die Mission scheitert gründlich und Devereaux gerät in das Visier verschiedener Interessengruppen. Und dann ist da auch noch sein ehemaliger Zögling David Mason (Luke Bracey), der jetzt auf der anderen Seite steht…

Bond is back, möchte man meinen, denn nachdem der 2004 geschasste Ex-007-Darsteller Pierce Brosnan nach nur 4 Auftritten unfreiwillig den Dienst quittieren musste, darf er in The November Man nun wieder gnadenlos an der Geheimdienst-Front austeilen. Die gute Nachricht: Basierend auf der Serien-Romanfigur von Bill Granger macht der charismatische Ire als abgeklärter und skrupelloser Ex-Top-Spion nach wie vor eine richtig gute Figur. Wenn Brosnan im Bild ist, hat der Action-Thriller Zug und Klasse, sobald er jedoch nur noch im Hintergrund agiert, geht’s rapide bergab. Das mag auch an der formelhaften Regie von Roger Donaldson liegen, der in seiner langen Karriere schon deutlich bessere Spionagefilme abgeliefert hat (z.B. No Way out – Es gibt kein Zurück mit Kevin Costner). Die aufgewärmte Kalter Krieg-Thematik mit hektischen Verfolgungsjagden in Belgrad (in der Welt der Agenten „das neue Berlin“, wie es im Film heißt) und eine blasse zweite Hauptrolle (der Australier Luke Bracey) ziehen The November Man dann eindeutig in Richtung Mittelmaß. Kurios: Mit der schönen Olga Kurylenko steht weitere Prominenz mit Bond-Vergangenheit (Ein Quantum Trost) auf der Besetzungsliste.

Technisch gibt’s an der Blu-ray mit Ausnahme kleinerer Unschärfen nichts auszusetzen. Das Bonusmaterial ist nicht wirklich aufregend, für Brosnan-Fans lohnt sich das Making of mit Interview-Auszügen.

 

Marcs Filmwertung

 

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
Beste Serie aller Zeiten: The Wire

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Cast & Crew

Diese DVD/Blu-ray wurde uns vom Vertrieb Universum Film kostenlos zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Unsere Bewertung ist davon jedoch nicht beeinflusst und gibt die unabhängige, persönliche Meinung des jeweiligen Rezensenten wieder.
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