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Scream 7

© Paramount Home Entertainment

Scream 7 (4K UHD & Blu-ray)

USA 2026

FSK: ab 16 Jahren

Länge: ca. 114 Min.

Vertrieb: Paramount Home Entertainment (Leonine)

VÖ-Datum: 12.06.2026

Filmzine-Review vom 15.06.2026

Ein weiteres Mal holt Sidney Prescott (Neve Campbell) ihre Vergangenheit ein: Ghostface taucht plötzlich in ihrer neuen Heimatstdt Pine Grove auf. Kurioserweise deutet einiges darauf hin, dass es sich dabei um Stu Macher (Matthew Lillard) handelt, den alle Beteiligten eigentlich für tot hielten. Wie dem auch sei – der Killer hat es auf Sidneys Tochter Tatum (Isabel May) abgesehen. Nun muss diese beweisen, dass sie den Kampfgeist ihrer Mutter geerbt hat…

Mit Scream 7 zeigt sich einmal mehr, wie schwer es langlebigen Horror-Franchises fällt, einen überzeugenden Grund für ihre eigene Existenz zu finden. Statt frischer Ideen setzt man erneut auf die vermeintliche Sicherheit eines weiteren Sequels und recycelt dabei vertraute Muster, die inzwischen reichlich abgenutzt wirken. Die Morde sind gewohnt derb, blutig und bewusst überstilisiert inszeniert – Fans der Reihe bekommen also genau die Art von Gore-Faktor, die sie erwarten. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Neve Campbell als Sidney Prescott und Courteney Cox als Gale Weathers. Doch selbst das etablierte Gespann kann nicht darüber hinweghelfen, dass der Serie zunehmend die Puste ausgeht. Vor allem die große Enthüllung im Finale ist dermaßen an den Haaren herbeigezogen …, selten war die genretypische ausführliche Darlegung des eigenen Motivs so abstrus und nicht ansatzweise nachvollziehbar. Was früher ein cleveres Spiel mit den Regeln des Genres war, ist zur reinen Pflichterfüllung verkommen. Einige Momente funktionieren durchaus und sorgen für kurzweilige Spannung, doch echte Überraschungen bleiben rar. Bei allen, die schon seit Teil 1 dabei sind, dürfte sich eher Ermüdung breit machen als dass Vorfreude auf ein nächstes Kapitel geweckt wird. Lasst uns Ghostface bitte begraben, bevor die Reihe endgültig zur Selbstparodie wird.

So wie man dem Film technisch nichts vorwerfen kann, kann auch die 4K UHD Disc in technischer Hinsicht punkten. Im Vergleich zur Blu-ray bietet sie mehr Tiefe und ein höheres Schärfeniveau, vor allem in den vielen Nachtszenen. Auch Nahaufnahmen profitieren deutlich vom höheren Detailgrad der UHD, welche die dunkle, entsättigte Optik des Films überzeugend präsentiert. Was die Tonspuren anbelangt, ist die englische Atmos-Abmischung der etwas schwach klingenden deutschen Synchronspur in Dolby Digital 5.1 klar überlegen.

 

4K UHD & Blu-ray Extras:

    • Audiokommentar
    • Narbengewebe: Das Making-of von Scream 7 (22 min)
    • Spannungsaufbau: Das Szenenbild (8 min)
    • Tanz des Todes: Stunts (6 min)
    • 6 entfallene Szenen (6 min)
    • Ice Nine Kills präsentiert „Twisting The Knife“ featureing McKenna Grace – Musikvideo
    • Wendecover

 

Ninas Filmwertung

Ghostface metzelt sich routiniert durch die nächste Fortsetzung, doch die Luft ist inzwischen merklich raus.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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