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Hungry

 

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Hungry

USA 2026

FSK: ab 16 Jahren

Länge: ca. 93 Min.

Vertrieb: LEONINE

VÖ-Datum: 16.10.2026

Filmzine-Review vom 20.10.2026

In Louisiana buchen die beiden Freundinnen Sistine (Madison Davenport) und Hannah (Olivia Bernstone) eine Alligatoren-Tour durch die Bayous. Ebenfalls an Bord sind Reiseleiter Rodrigo (Michel Curiel), ein pensionierter Feuerwehrmann (Jim Meskimen), seine Tochter (Samantha Coughlan), deren Teenager-Sohn (River Codack) und eine Karrierefrau (Tracey Bonner) in High Heels, die sich bei den anderen Gästen schnell unbeliebt macht. Die Tour verläuft zunächst recht unspektakulär – bis man auf eine unerwartete Gefahr trifft: Ein amoklaufendes Nilpferd…

Mit dem äußerlich eher harmlos erscheinenden Nilpferd bekommt das allseits beliebte Tierhorror-Genre in Hungry doch nochmal einen unerwarteten Neuzugang. Denn tatsächlich – so wird man im Vorspann informiert – gehören die Tiere zu den gefährlichsten Großtieren der Welt und töten jedes Jahr hunderte Menschen in Afrika, besonders wenn sie ihr Revier verteidigen oder Mütter ihre Jungtiere beschützen. Das ist schon die halbe Miete für das Drehbuch. Jetzt fehlt nur noch der Grund für das Auftreten afrikanischer Nilpferde in Louisiana und siehe da, tatsächlich gab es vor Ewigkeiten einen Gesetzesentwurf („American Hippo Bill“) der vorsah, Flusspferde in den Bayous von Louisiana anzusiedeln, damit diese in den Gewässern die invasiven Wasserhyazinthen wegfuttern. Hungry beschäftigt sich aber natürlich weniger mit den Hintergründen und Motiven der Flusspferde, sondern konzentriert sich auf die genretypisch oberflächlich gezeichneteten Charaktere, die dem hungrigen Hippo nach und nach zum Opfer fallen. Drehbuchautor und Regisseur James Nunn und sein Team von Special-Effects-Tricksern gelingen dabei durchaus einige spannungsreiche Sequenzen, auch weil das tonnenschwere Animatronic-Nilpferd überwiegend durch Handarbeit und mechanische Steuerung zum Leben erweckt wird und nicht durch lächerliche CGI. Die Scharmützel zwischen den blassen Darstellern sind abgesehen von Bösewicht-Veteran Joaquim de Almeida in der Rolle des schrulligen Bootsverleihers nicht der Rede wert und es dauert zudem deutlich zu lange, bis das furchterregende Nilpferd in Erscheinung tritt.

 

Blu-ray Extras:

    • Trailer zum Film
    • Trailer zu 4 weiteren Titeln
    • Wendecover

 

Marcs Filmwertung

Wenig Neues im Tierhorror-Genre, auch wenn das gefrässige Hippo ordentlich Radau macht.

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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