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Black Phone 2

© Universal (PLAION)

Black Phone 2

USA 2025

FSK: ab 16 Jahren

Länge: ca. 114 Min.

Vertrieb: Universal (PLAION)

VÖ-Datum: 22.11.2025

Filmzine-Review vom 14.01.2026

Vor vier Jahren hat Entführungsopfer Finn (Mason Thames) den Kinderkiller mit dem Spitznamen „The Grabber“ (Ethan Hawke) getötet. Seine Schwester Gwen (Madeleine McGraw) wird, wie schon ihre verstorbene Mutter, von alptraumhaften Visionen geplagt, in denen ihr nicht nur der maskierte Killer, sondern immer wieder auch verstümmelte und entstellte Kinder erscheinen. Als sie in einem Traum von dem jüngeren Ich ihrer Mutter aus einem Ferienlager am Alpine Lake angerufen wird, steht fest: Die Geschwister müssen sich am See umschauen, um dem Spuk ein Ende zu bereiten.

Da der Killer in Black Phone am Ende stirbt, war eigentlich nicht mit einem Sequel zu rechnen. Da es aber bequemer ist, einfach ein altes Konzept wieder aufzuwärmen als sich etwas Neues auszudenken, sorgt der Grabber nun als Untoter für Ungemach. Dabei gelingt es Black Phone 2 nur mäßig, einen vernünftigen Spannungsbogen aufzubauen. Einen Großteil der Laufzeit tapert Gwen schlafwandelnd in Zeitlupe durch die Gegend, ohne dass ihre Träume die Geschichte nennenswert vorantreiben würden. Ihre Kämpfe mit dem Grabber sind dabei auch für Außenstehende sichtbar: Im Freddy-Krueger-Style wird sie durch die Luft gewirbelt und trägt Verletzungen davon, die auch nach dem Aufwachen bestehen bleiben. Bruder Finn hört derweil weiterhin Telefone klingeln und bräuchte dringend eine Traumatherapie. Handwerklich kann man der Fortsetzung aber keinen Vorwurf machen. Das Setting ist atmosphärisch inszeniert, die Fights haben es in sich, doch der Funke will aufgrund einiger erzählerischer Längen nicht so recht überspringen. Für die erfolgsverwöhnte Blumhouse Horror-Schmiede war Black Phone 2 nach einigen kommerziellen Flops im letzten Jahr (M3gan 2.0, Drop, Wolf Man) zumindest finanziell ein versöhnlicher Abschluss.

 

Blu-ray Extras:

    • Audiokommentar mit Regisseur/Co-Autor/Produzent  Scott Derrickson
    • 7 geschnittene Szenen (8 min)
    • Dialed In: Die Besetzung von Black Phone 2 (11 min)
    • Eine in Eis geritzte Geschichte  (11 min)
    • In der Zeit eingefroren (10 min)
    • Wendecover

 

Ninas Filmwertung

Freddy Krueger lässt grüßen: Handwerklich solide, aber etwas langatmige Fortsetzung des Horror-Franchise mit Ethan Hawke.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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