Der Hobbit – Smaugs Einöde

Der Hobbit - Smaugs Einöde | © Warner Home Video

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Der Hobbit -- Smaugs Einöde

The Hobbit: The Desolation of Smaug

USA | Neuseeland 2013

FSK: ab 12 Jahren

Länge: ca. 161 Min.

Studio: MGM | New Line Cinema | WingNut Films

Vertrieb: Warner Home Video

Filmzine-Review vom 02.05.2015

Begleitet von Thorin Eichenschild (Richard Armitage) und weiteren Zwergen setzt Bilbo Beutlin (Martin Freeman) seinen Weg zum Berg Erebor fort. Weder Orcs noch Waldelfen, weder überlebensgroße Spinnen noch machthungrige Bürgermeister können ihn aufhalten. Doch dann muss er dem bislang größten Feind entgegentreten: dem Drachen Smaug.

Ja, ich weiß schon, wir sind ein bisschen spät dran mit dieser Review. Während Ihr alle bereits der Schlacht der fünf Heere beiwohnt, müssen wir erst noch mit dem Drachen kämpfen. Dass es so weit kommen konnte, sagt wohl noch viel mehr über den ersten Teil der Hobbit-Trilogie aus als meine damalige Kritik. Schließlich gehört die Herr der Ringe-Reihe zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und das dazugehörige Filmwerk zum Besten, was ich jemals auf Leinwand oder Bildschirm gesehen habe. Und während ich den Hobbit mit mindestens ebenso viel Begeisterung inzwischen mehrfach gelesen habe, gelingt den Hobbit-Filmen der Sprung in diese Riege nicht. Ich habe mich schon in meiner Review zu Eine unerwartete Reise dazu ausgelassen, woran das wohl liegt – und Smaugs Einöde bestätigt diesen Eindruck: Die Filme sind aufgeplustert und enthalten mangels verfügbarer Story einfach zu viel Action um der Action willen, kurz: Es fehlt ihnen ein wenig an Magie.

Dennoch habe ich mich natürlich auf Smaugs Einöde gefreut – jedes Eintauchen in Mittelerde hat etwas Feierliches, und es zeigt sich auch hier: So viel kann Peter Jackson gar nicht verkehrt machen, dass es nicht doch Spaß machen würde. Ein Wiedersehen mit Gandalf ist ohnehin jeden Film wert und dass Legolas, der in der Hobbit-Buchvorlage überhaupt nicht vorkommt, hineingeschmuggelt wurde, verzeiht man schnell, es macht einfach zu viel Spaß, ihm bei seinen Bogenschützen-Stunts zuzuschauen. Neuzugang Evangeline „Kate“ Lilly macht sich an seiner Seite übrigens sehr gut, ebenso wie Luke Evans als Bard the Bowman. Viel kann man dem Film also gar nicht vorwerfen – wäre da nicht die Tatsache, dass er die Handlung von knapp 150 Seiten auf über 2 ½ Stunden ausweitet und auf dem Weg ein wenig Charakter einbüßt. Aber das Thema hatten wir schonmal…

Inzwischen gibt es für den zweiten Teil der Hobbit-Verfilmung schon die unterschiedlichsten DVD- und Blu-ray-Releases: Eine 3D-Fassung [amazon Partnerlink], eine Extended Edition [amazon Partnerlink] und natürlich die gesamte Trilogie [amazon Partnerlink] -- von diversen Versionen dazwischen ganz zu schweigen. Wir haben uns den Standard-Release mit separater Bonus-DVD etwas genauer angeschaut, was Ihr dort an Extras findet, könnt Ihr Euch in untenstehener Disc-Sektion anschauen.

 

Katjas Filmwertung

Actionreiches Wiedersehen mit Mittelerde und konsequente Fortführung der auf eine Trilogie aufgeplusterten Hobbit-Verfilmung.

Katja

Katja

Originalton-Verfechterin, Fantasy- und Serien-Fan. Schaut gerne spanische und französische Filme, um den Kopf ein-, sowie auch mal Bollywood und gute RomComs, um ihn auszuschalten.

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Leserwertung

Eure Leserwertung:
[Gesamt:4    Durchschnitt: 4.3/5]

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