Dirty Dancing (Special Edition)

© Concorde Home Entertainment

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Dirty Dancing (Special Edition)

USA 1987

FSK: ab 12 Jahren

Länge: ca. 105 Min.

Studio: Artisan Entertainment

Vertrieb: Concorde Home Entertainment

Filmzine-Review vom 24.08.2002

Catskill Mountains, USA, 1963. Frances (Jennifer Grey), Daddy’s Liebling, genannt „Baby“, macht mit ihren Eltern und ihrer Schwester, Modepuppe Lisa, Urlaub im Ferienhotel „Kellermann’s“. Auf der Flucht vor nicht enden wollendem Animationsprogramm und dem schleimigen Junior-Besitzer Neil landet Baby in den Angestelltenquartieren – und lernt dort den Tänzer Johnny (Patrick Swayze) kennen….

Zugegeben, Dirty Dancing geizt nicht gerade mit Klischees: die reiche und steife Oberschicht langweilt sich beim staubtrockenen Animationsprogramm durch den Urlaub und tanzt Foxtrott, während die unterdrückten Hotelangestellten in den Staff Quarters ausgelassene Partys mit extrem sexy Tanzstil feiern. Sicher nicht ganz zu Unrecht ist Dirty Dancing aufgrund seiner ziemlich vorhersehbaren und teils wenig realistischen Story auch lange belächelt worden. Doch der Film funktioniert trotzdem und macht auch 15 Jahre nach Erscheinen einfach nur Spaß. Die Magie dieses als Low Budget-Produktion entstandenen Kassenknüllers, der 1987 den Tanzfilm wieder zum Leben erweckte und seine Hauptdarsteller über Nacht zu Superstars machte, liegt in drei Dingen: Musik, Tanz und einer sympathischen Liebesgeschichte. Zu dieser gelungenen Symbiose trägt in allererster Linie ein junger Patrick Swayze bei, dem die Rolle des mega-coolen, gleichzeitig aufrichtigen und vor allem sexy Tänzer Johnny auf den Leib geschrieben zu sein scheint – im Gegensatz zu den meisten seiner nachfolgenden Rollen. Jennifer Grey weiß ebenso zu überzeugen, auch wenn man ihr aus irgendeinem Grund die 60er Jahre nicht so recht abkaufen mag – was der zeitlosen Liebesgeschichte aber keinen Abbruch tut. Die beiden bringen eine perfekte Chemie auf die Leinwand: vor allem dann, wenn sie sich beim Tanzen in die Augen schauen…

Mit Ausnahme von Cynthia Rhodes (Staying Alive, Flashdance) als Johnny’s Tanzpartnerin Penny, die dem Film sowohl optisch und tänzerisch als auch storytechnisch ebenfalls ihren Stempel aufdrückt, bleiben alle übrigen Nebenrollen dezent im Hintergrund und machen Platz für das, was in Dirty Dancing wirklich wichtig ist: den erotischsten Tanz und eine der erfolgreichsten Kinoromanzen der 80er Jahre.

Nach der inzwischen vergriffenen Standardausgabe gibt es Dirty Dancing nun in der Special Edition. Das digital überarbeitete Bild ist im Großen und Ganzen durchaus überzeugend, wenn auch streckenweise etwas dunkel, auch der Sound ist in Ordnung, aber wenig spektakulär. Die Bonusmaterialien sind im einzelnen eher kurz geraten, dafür aber zahlreich: Interviews mit Schauspielern und Filmemachern, drei Featurettes, drei Musikvideos, Goofs, Fotogalerie und ein Audiokommentar mit der Drehbuchautorin sind durchaus bemerkenswert.

 

Katjas Filmwertung

Romantisch und sexy… Der erfolgreichste Tanzfilm der 80er Jahre auf einer gut ausgestatteten Special Edition.

Katja

Katja

Originalton-Verfechterin, Fantasy- und Serien-Fan. Schaut gerne spanische und französische Filme, um den Kopf ein-, sowie auch mal Bollywood und gute RomComs, um ihn auszuschalten.

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Diese DVD/Blu-ray wurde uns vom Vertrieb Concorde Home Entertainment kostenlos zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Unsere Bewertung ist davon jedoch nicht beeinflusst und gibt die unabhängige, persönliche Meinung des jeweiligen Rezensenten wieder.
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