Duell der Magier

© Walt Disney Studios Home Entertainment

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Duell der Magier

The Sorcerer’s Apprentice

USA 2010

FSK: ab 12 Jahren

Länge: ca. 105 Min.

Studio: Jerry Bruckheimer Films | Walt Disney Pictures

Vertrieb: Walt Disney Studios Home Entertainment

Filmzine-Review vom 25.01.2011

Magier Balthazar Blake (Nicolas Cage) sucht seit Ewigkeiten den legitimen Nachfolger des großen Merlin. In New York findet er mit dem Physik-Studenten David Stutler (Jay Baruchel) endlich einen geeigneten Kandidaten. David stellt sich allerdings recht ungeschickt an und ist zunächst im Kampf gegen Balthazars Nemesis, den bösen Maxim Horvath (Alfred Molina), keine große Hilfe…

Diese Bruckheimer-Produktion aus dem vergangenen Sommer mag an den Kinokassen nicht so erfolgreich gewesen sein wie andere Blockbuster, ist aber auch keinen Deut schlechter als etwa Prince of Persia oder Percy Jackson – Diebe im Olymp. Im Vordergrund des Spektakels stehen die Effekte und diese sind in Duell der Magier wahrlich nicht
von schlechten Eltern. Ganz im Gegenteil, die CGI-Trickser entpuppen sich hier als die wahren Zauberer: Ganz gleich ob sie einen Pappmaché-Drachen während einer Chinatown-Parade in ein imponierendes Ungetüm verwandeln oder einen majestätischen Bronze-Adler, der auf dem berühmten Chrysler-Building thront, zum Leben erwecken, die Effekte sind durchweg auf allerhöchstem Niveau. In einer schönen Hommage an Disneys Fantasia muss Hauptdarsteller Jay Baruchel sogar wie einst Mickey Maus, untermalt von der weltberühmten Musik von Paul Dukas, gegen ein Heer von Besen ankämpfen. Was dem Film trotz schöner Schauwerte komplett abgeht, ist eine fesselnde Geschichte. Zwar werden die Darsteller von einem vermeintlichen Showdown zum nächsten gehetzt, doch es gelingt dem Drehbuch nicht, Charaktere zu entwickeln, für die man sich wirklich interssieren müsste. Auch der umständlich eingeführte Prolog mit Merlin und Co., der dem ganzen Treiben einen gewissen Magie-Mythos einverleiben möchte, verpufft wirkungslos.

Das Making of beschäftigt sich, man ahnt es schon, in erster Linie mit den Special Effects und lüftet unter anderem das Geheimnis der putzfreudigen Wischmopps, die allesamt

 

Marcs Filmwertung

Trotz dünner Story ein recht sympathisches und rasantes Hokuspokus-Spektakel.

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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Diese DVD/Blu-ray wurde uns vom Vertrieb Walt Disney Studios Home Entertainment kostenlos zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Unsere Bewertung ist davon jedoch nicht beeinflusst und gibt die unabhängige, persönliche Meinung des jeweiligen Rezensenten wieder.
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