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Eddie the Eagle: Alles ist möglich

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Eddie the Eagle: Alles ist möglich

Eddie the Eagle

GB/D/USA 2015

FSK: ab 0 Jahren

Länge: ca. 105 Min.

Studio: Marv Films

Vertrieb: 20th Century Fox Home Entertainment

Filmzine-Review vom 30.09.2016

Schon als Kind hat es sich Michael Edwards in den Kopf gesetzt, eines Tages bei den Olympischen Spielen anzutreten. Regelmäßig haut er mit den Worten „Ich bin dann mal bei Olympia“ von zu Hause ab – um an der Bushaltestelle von seinem Vater wieder aufgegabelt zu werden. Die Sportart ist dabei erst einmal zweitrangig – von Speerwerfen über Gewichtheben über Stabhochsprung bleibt nichts unversucht. Erfolgversprechend sieht es dann letztenendlich beim Skispringen aus. Mit bescheidenen Werten um die 70 Meter liegt er zwar weit hinter den Profis zurück, stellt jedoch einen britischen Rekord auf und darf daher 1988 zu den Olympischen Winterspielen ins kanadische Calgary reisen…

Die Geschichte vom Underdog, der an sich glaubt und an seinem Traum festhält, auch wenn er objektiv betrachtet nicht den Hauch einer Chance hat, ist natürlich ein gern gesehener Filmstoff. Zudem verkörpert der stark weitsichtige Brite mit dicker Brille und ohne ausgereifte Sprungtechnik damit exakt den olympischen Gedanken. Und so ist Eddie the Eagle ein kleines Feelgood-Movie geworden, das den Werdegang des Publikumslieblings zumindest in Grundzügen nachzeichnet. Das Trainingscamp in Garmisch-Patenkirchen mit den arroganten Norwegern ist dabei ebenso erfunden wie die Figur seines alkoholliebenden Mentors Bronson Peary (Hugh Jackman). Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Oberstdorf, Seefeld und Garmisch-Patenkirchen – nur Calgary lag ausnahmsweise auch in Bayern. Taron Egerton (Kingsman: The Secret Service) spielt den Gummiadler auf Skiern als liebenswerten schrägen Vogel, der zwar keine sportlichen Höhenflüge absolviert, aber sich mit seinem unerschütterlichen Optimismus in die Herzen der Zuschauer springt.

In den Extras verrät Egerton, dass er nach dem Anruf von Regisseur Dexter Fletcher erstmal Mama fragen musste, wer dieser Eddie überhaupt ist. Das Kamerateam erzählt von den Herausforderungen, die variationsarmen und technisch stets gleich ablaufenden Sprünge immer wieder neu und spannend zu inszenieren. Natürlich kommt auch der heute Anfang 50-jährige Michael Edwards zu Wort.

 

Ninas Filmwertung

What goes up, must come down – Feelgood-Movie über eine etwas andere Sportlegende.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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Diese DVD/Blu-ray wurde uns vom Vertrieb 20th Century Fox Home Entertainment kostenlos zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Unsere Bewertung ist davon jedoch nicht beeinflusst und gibt die unabhängige, persönliche Meinung des jeweiligen Rezensenten wieder.
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