Epic – Verborgenes Königreich

© 20th Century Fox Home Entertainment

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Epic – Verborgenes Königreich

Epic

USA 2012

FSK: ab 6 Jahren

Länge: ca. 102 Min.

Studio: 20th Century Fox | Blue Sky Studios

Vertrieb: 20th Century Fox Home Entertainment

Filmzine-Review vom 18.09.2013

Tief versteckt im Blätterwald und für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar leben die Leafmen, kleine Wesen, die dafür sorgen, dass alles grünt und blüht. Blätterkönigin Tara muss einen neuen Thronfolger ernennen; dieser soll in einer Vollmondnacht aus der Knospe einer Seerosenblüte erwachsen. Doch der böse Mandrake und seine finstere Armee wollen die Zeremonie mit aller Macht verhindern und das Blättervolk auslöschen. Diese bekommen jedoch Unterstützung vom geschrumpften Menschenmädchen M.K., die sich erst an die Miniaturwelt gewöhnen muss…

Eigentlich ganz schön vermessen, einen Film Epic zu nennen, wenn man so wenig Neues auf Lager hat. Die Mischung aus Das große Krabbeln und Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft ist technisch perfekt, aber wenig mitreißend. Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse ist längst entschieden, bevor er begonnen hat – zumal der Bösewicht außer einer fiesen Stimme (Christoph Waltz spricht sowohl die englische als auch die deutsche Synchro) eigentlich gar nichts Bedrohliches zu bieten hat. Wie schön, dass es die beiden Schnecken-Sidekicks gibt. Die Auftritte der beiden schleimigen Gesellen sind echte Highlights, besonders da Aziz Ansari von Parks and Recreation den Part der Nacktschnecke übernimmt. In der deutschen Fassung liefern sich hier übrigens Oliver Welke und Oliver Kalkofe einen verbalen Schlagabtausch. Geradezu akribisch haben die Pixelschubser hinter den Kulissen das Leben en miniature errechnet, sich Gedanken um Gewicht, Sprungkraft und Atemfrequenz gemacht und so eine überaus reale Welt im Unterholz erschaffen.

Mit eben diesem Entstehungsprozess beschäftigt sich der 7-teilige Blick hinter die Kulissen, während sich die anderen je 3- bis 5-minütigen Kurzfeatures eher an ein jüngeres Publikum richten. Rundum begeistert kann man von dem leuchtenden Bild in Referenzklasse sein.

 

Ninas Filmwertung

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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Diese DVD/Blu-ray wurde uns vom Vertrieb 20th Century Fox Home Entertainment kostenlos zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Unsere Bewertung ist davon jedoch nicht beeinflusst und gibt die unabhängige, persönliche Meinung des jeweiligen Rezensenten wieder.
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