Fast & Furious 6

© Universal Pictures Germany

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Fast & Furious 6

Furious 6

USA 2013

FSK: ab 12 Jahren

Länge: ca. 130 Min.

Studio: Universal Pictures

Vertrieb: Universal Pictures Germany

Filmzine-Review vom 02.10.2013

Nach dem Mega-Coup in Rio legen Dom (Vin Diesel) und Neu-Vater Brian (Paul Walker) am Mittelmeer erst mal die Füße hoch. Doch viel Zeit zur Erholung bleibt ihnen nicht: FBI-Agent Luke Hobbs (Dwayne Johnsson) engagiert die Crew, um den britischen Super-Schurken Owen Shaw (Luke Evans) aus dem Verkehr zu ziehen. Als Belohnung winkt der Truppe Straffreiheit in der alten Heimat…

Wer hätte das gedacht? Nachdem das Fast & Furious-Franchise nach dem vierten Teil eigentlich mausetot war, gehört die Serie nach dem enormen Erfolg von Fast & Furious 5 zum Vorzeige-Projekt von Universal Pictures. Mit Fast & Furious 6 macht Regisseur Justin Lin nun das halbe Dutzend voll und erzielte allein in den USA am Startwochenende ein Ergebnis von fast 100 Millionen Dollar. In Sachen Tempo und Energie knüpft der sechste Teil nahtlos beim Vorgänger an. In einer irren Geschwindigkeit reiht sich eine Verfolungsjagd an die nächste, zunächst auf den Straßen Londons und zum großen Finale schließlich in Spanien. Wenn mal gerade keine Autos gecrasht werden, schlagen sich die Schauspieler die Köpfe ein, allen voran die beiden ultra-toughen Damen Michelle Rodriguez (Comeback als totgeglaubte Letty) und Gina Carano (aus Haywire). So weit, so unterhaltsam. Weniger gut sieht es in den Ruhepausen aus: die unterirdischen Dialoge sind nicht frei von Peinlichkeiten und die Zahl der Nebenfiguren ist mittlerweile so groß wie die ellenlange Besetzungsliste von Game of Thrones. Dann lieber schnell zurück auf den Asphalt: Hier lässt es der Film am Ende dank eines gigantischen High Tech-Panzers noch mal so richtig krachen. Und ein Ende ist ebenfalls nicht abzusehen. Der Abspann verrät schon einen kleinen Ausblick auf Teil 7, dann u.a. mit den Neuzugängen Jason Statham und Kurt Russell…

Die Blu-ray erreicht fast schon erwartungsgemäß abermals sagenhafte Referenzqualität ohne Fehl und Tadel. Wer nach der Nadel im Heuhaufen suchen möchte, kann sich höchstens über die fehlende deutsche HD-Tonspur beschweren. Die zahlreichen Extras (komplett in HD) lassen keinen Stunt unerklärt. Ein wenig albern ist hingegen der \“Extended Harder Cut\“, der im Vergleich zur Kinofassung mal gerade eine Minute länger ist.

 

Marcs Filmwertung

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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