Kuch Kuch Hota Hai – Und ganz plötzlich ist es Liebe

© rapid eye movies

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Kuch Kuch Hota Hai – Und ganz plötzlich ist es Liebe

Kuch Kuch Hota Hai

Indien 1998

FSK: ab 6 Jahren

Länge: ca. 188 Min.

Studio: Dharma Productions

Vertrieb: rapid eye movies

Filmzine-Review vom 13.10.2005

Nachdem seine Frau Tina im Wochenbett stirbt, zieht Rahul (Shah Rukh Khan) die gemeinsame Tochter Anjali alleine groß. Doch in Briefen an ihre ungeborene Tochter lebt die Mutter weiter und bittet sie schließlich, ihr einen Wunsch zu erfüllen: Anjali soll ihre Namensvetterin finden, die Rahul einmal sehr geliebt hat…

Kuch Kuch Hota Hai ist der erste Film von Karan Johar, der danach das meisterhafte In guten wie in schweren Tagen inszenierte. Sein Erstlingswerk hat der Nachwuchsregisseur offensichtlich noch zum Üben gebraucht, denn an die Wirkung von Kabhi Khushi Kabhie Gham, wie der große Erfolg im Original hieß, kommt sein Debüt trotz großen Erfolgs und identischer Traumpaar-Besetzung lange nicht heran.

Schuld daran ist vor allem der etwas zu kindisch und pseudo-westlich geratene erste Teil, der den Zuschauer in einer Rückblende mit in Rahuls College-Zeit nimmt. Ähnlich wie im sechs Jahre später entstandenen Main Hoon Na will Protagonist Shah Rukh Khan als Collegestudent nicht so recht überzeugen, außerdem sind Farben, Outfits und vor allem Dialoge so gewollt auf Jung getrimmt, dass die gesamte Szenerie reichlich gekünstelt wirkt.

Punkte gutmachen kann das dreistündige Werk in der zweiten Hälfte. Hier passen Humor und Gefühl, vor allem aber auch Story und Musik deutlich besser zusammen, und der Gastauftritt von Salman Khan als enttäuschter Verlobter bringt Tempo und – endlich – eine Entscheidung in das bisweilen ein wenig verfahrene Skript.

Angesichts der Filmlänge wurden die Extras auf eine zweite DVD ausgelagert. Neben einem gut zwanzigminütigen Making Of sind besonders die kommentierten Deleted Scenes sowie ein von Regisseur Karan Johar geführtes Interview mit den Hauptdarstellern empfehlenswert.

 

Katjas Filmwertung

Üben für’s Meisterwerk: nur in der zweiten Hälfte überzeugendes Debüt des In guten wie in schweren Tagen-Regisseurs Karan Johar.

Katja

Katja

Originalton-Verfechterin, Fantasy- und Serien-Fan. Schaut gerne spanische und französische Filme, um den Kopf ein-, sowie auch mal Bollywood und gute RomComs, um ihn auszuschalten.

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Diese DVD/Blu-ray wurde uns vom Vertrieb rapid eye movies kostenlos zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Unsere Bewertung ist davon jedoch nicht beeinflusst und gibt die unabhängige, persönliche Meinung des jeweiligen Rezensenten wieder.
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