Leonard Cohen – I’m your man
USA 2005
FSK: ohne Altersbegrenzung
Länge: ca. 99 Min.
Studio: Lion’s Gate Films
Vertrieb: 3L
Filmzine-Review vom 05.06.2009
Dass Leonard Cohen mit seinen kunstvollen, poetischen Texten und seiner unverwechselbaren Stimme zu den einflussreichsten Musikern der letzten vierzig Jahre gehört, steht außer Zweifel. Weit über 1500 veröffentlichte Cover-Versionen seiner Songs (die bekanntesten und am häufigsten neu interpretierten Stücke: \“First We Take Manhattan\“, \“Bird On A Wire\“ und natürlich \“Hallelujah\“) sprechen für sich. Was also liegt näher, als einer solchen \“lebenden Legende\“ ausgiebig Tribut zu zollen?
Nach dem bereits 1991 erschienen Tribute-Album \“I’m your fan\“ (u.a. mit den Pixies, R.E.M. und Nick Cave and The Bad Seeds), entstand so 2005 das vorliegende Konzert I’m your man (benannt nach dem ’88er Album), das Regisseur Lian Lunson zu einer interessanten Dokumentation aufarbeitete. Neben dem bereits erwähnten Nick Cave, der auch an dieser Cohen-Hommage wesentlich mitwirkte, fallen musikalisch dabei besonders Rufus Wainwright und Beth Orton mit ihren Coversongs ins Ohr. Insgesamt entsteht ein sehr interessanter Porträtfilm, in dem neben Vorzeige-Verehrer Bono von U2 und anderen Kommentatoren vor allem der Meister selbst erfreulich viel Raum für Statements und Anekdoten erhält.
Eine sinnvoll ergänzende Bonussektion (Videos, Interview und Audio-Kommentar) sowie saubere technische Werte komplettieren Leonard Cohen – I’m your man zu einer empfehlenswerten Doku für alle Musikinteressierten.
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