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Mafia Mamma

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Mafia Mamma

USA 2023

FSK: ab 16 Jahren

Länge: ca. 101 Min.

Vertrieb: LEONINE

VÖ-Datum: 25.08.2023

Filmzine-Review vom 23.08.2023

Für Vorstadt-Mutter Kristin (Toni Collette) bricht gerade eine Welt zusammen: Ihr Sohn zieht aus, um aufs College zu gehen, ihr Mann betrügt sie und in ihrem Job wird sie nicht ernst genommen. In all dem Chaos bekommt sie plötzlich einen Anruf aus Italien: Ihr Großvater, den sie gar nicht kannte, ist verstorben und sie soll sich um seinen Nachlass kümmern. Nach anfänglichem Zögern freut sie sich auf die willkommene Abwechslung und fliegt nach Rom. Dort erfährt sie, dass ihr Großvater der Kopf einer einflussreichen Mafia-Familie war und ausgerechnet sie zu seiner Nachfolgerin auserkoren hat. Als erste Amtshandlung soll sie mit einem rivalisierenden Clan verhandeln, dabei hat sie eigentlich viel mehr Lust auf Sightseeing, Pizza & Pasta und auf Lorenzo, der ihr am Flughafen den Kopf verdreht hat…

Irgendwie beschleicht einen schon beim Titel Mafia Mamma (in Godfather-Schrift) das ungute Gefühl, dass das nichts werden kann. Die Gangsterkomödie von Catherine Hardwicke (Twilight – Biss zum Morgengrauen, Dreizehn) versucht alles zu sein: turbulente Fish-out-of-Water-Komödie, Italien-Liebeserklärung, Eat-Pray-Love-mäßige Selbstfindungsreise, dazu krasse Gewaltspitzen à la Guy Ritchie und nervige Female-Empowerment-Elemente. Schlimm ist nur, dass nichts davon zusammenpasst oder funktioniert. Toni Collette, die über die gesamte Laufzeit mit runtergeklappter Kinnlade und aufgerissenen Augen agiert, ist für diese Art von plumper Komödie vollkommen fehlbesetzt. Dass man ihr als großen Namen Monica Bellucci mit der Ausstrahlung eines Holzklotzes an die Seite stellt, hilft da auch nicht weiter. Die Aneinanderreihung von Klischees ist öde und abgedroschen, die Gags niemals lustig und die extreme Gewalt unpassend.

 

Blu-ray Extras:

    • B-Roll (11 min)
    • Dt. Trailer zum Film
    • Trailer zu 4 weiteren Titeln
    • Wendecover

 

Ninas Filmwertung

Ein Angebot, das man guten Gewissens ablehnen kann: Mafia-Komödienflop, bei dem nichts zusammenpasst.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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