Shooter

© Paramount Home Entertainment

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Shooter

USA 2007

FSK: ab 18 Jahren

Länge: ca. 121 Min.

Studio: Paramount Pictures

Vertrieb: Paramount Home Entertainment

Filmzine-Review vom 17.09.2007

Scharfschütze Bob Lee Swagger (Mark Wahlberg) wurde einst bei einer geheimen

Mission von seinen Vorgesetzten im Stich gelassen. Mittlerweile hat der Elite-Soldat den

Dienst quittiert, doch von einem ranghohen Colonel (Danny Glover) lässt er sich noch

einmal reaktivieren. Sein Auftrag: Er soll ein Attentat auf den Präsidenten verhindern. Als

bei einem Staatsbesuch der Gast des Präsidenten erchossen wird, wird Swagger

verdächtigt…

Nicht erst seit der Watergate-Affäre ist das amerikanische Bewusstsein von einem

tief verwurzelten Misstrauen gegenüber der eigenen Regierung geprägt. In den 70ern

lieferte Hollywood dazu zahlreiche wunderbare Paranoia-Thriller wie z.B. Die Drei Tage

des Condors. Antoine Fuquas Shooter ist thematisch gar nicht mal so weit

von diesen Filmen entfernt, allerdings legt Fuqua wesentlich mehr Wert auf knallharte

Non-Stop-Action als auf Feinheiten im Drehbuch. In der Hauptrolle überzeugt Mark Wahlberg als tougher Ex-Marine auf der Flucht vor CIA und FBI. Seine Figur steht ganz klar in der Tradition moderner Kino- und TV Helden wie Jack Bauer oder Jason Bourne, gepaart mit einer ordenlichen Prise Rambo (der ja demnächst sein Comeback feiert). Nachdem Wahlberg bereits in Departed – Unter Feinden für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert wurde, beweist er in Shooter, dass er auch im Actiongenre gut aufgehoben ist. Die exzellenten Stunts und Verfolgungsjagden präsentieren übrigens High Tech-Schusswaffen in Hülle und Fülle, doch darüber braucht man sich nicht großartig wundern: Die Vorlage stammt von dem bekannten Filmkritiker und Schriftsteller Stephen Hunter, der in den USA neben Charlton Heston zu den Aushängeschildern der Nation Rifle Association (NRA) gehört.

Die DVD bietet neben einem Audiokommentar mit dem Regisseur ein passables Making of mit vielen O-Tönen von Mark Wahlberg und Co-Star Michael Peña. Außerdem gibt’s ein kurzes Feature über die Independence Hall in Philadelphia, in dem jedoch kurioserweise zahlreiche historische Fakten über die Geburtsjahre Amerikas im Vordergrund stehen und nicht etwa die Dreharbeiten des Attentats.

 

Marcs Filmwertung

Adrenalinhaltige Mischung aus Scharfschützen-Action und Paranoia-Thriller mit ordentlich Bumms.

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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Cast & Crew

Diese DVD/Blu-ray wurde uns vom Vertrieb Paramount Home Entertainment kostenlos zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Unsere Bewertung ist davon jedoch nicht beeinflusst und gibt die unabhängige, persönliche Meinung des jeweiligen Rezensenten wieder.
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