White House Down

© Sony Pictures Home Entertainment

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White House Down

USA 2013

FSK: ab 12 Jahren

Länge: ca. 131 Min.

Studio: Columbia Pictures

Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment

Filmzine-Review vom 22.01.2014

Obwohl er gerade erst sein Vorstellungsgespräch beim Secret Service verpatzt hat, bekommt John Cale (Channing Tatum) direkt im Anschluss die Chance zur Bewährung: Eher zufällig gerät Cale mitten in einen Terror-Anschlag auf das Weiße Haus und kämpft fortan an der Seite von Präsident James Sawyer (Jamie Foxx) ums Überleben…

Trotz größerer Stars und eines deutlich höheren Budgets musste White House Down an den amerikanischen Kinokassen Olympus Has Fallen den Vortritt lassen. Das verwundert schon ein wenig, denn die bessere Action-Unterhaltung im internen Präsidenten-Shoot-Out bietet ohne Zweifel WHD. Krawall-Großmeister Roland Emmerich verzichtet im Vergleich zu Olympus auf allzu reißerische Gewalt-Exzesse, stattdessen inszeniert er mit ungewohnt lockerer Hand und lässt zwischen den Schusswechseln immer wieder ironische Spitzen und diverse Stirb Langsam-Querverweise einfließen. Das Weiße Haus hat Emmerich bekanntermaßen schon in Independence Day standesgemäß in Schutt und Asche gelegt und auch hier gibt er sich in Sachen Zerstörungswut wieder reichlich Mühe. Die beste Action-Szene spielt sich aber im Vorgarten ab, nämlich wenn die Präsidentenlimousine genannt \“das Biest\“ nach einer wilden Verfolgungsjagd schließlich im Pool landet. Auffällig: Die Bösewichte enttäuschen wie schon in Olympus trotz gestandener Akteure wie James Woods auf der ganzen Linie. Da denkt man fast schon mit Wehmut an den guten alten Hans Gruber/Alan Rickman aus dem ersten Stirb Langsam zurück.

Das Bonus-Angebot sieht mit 13 Features zunächst recht beeindruckend aus. Bei näherem Hinsehen verpufft der Wow-Effekt aber recht schnell, die Berichte bewegen sich durchweg zwischen drei und fünf Minuten Länge und kratzen allesamt nur an der Oberfläche. Ein einheitliches längeres Making of wäre deutlich besser gewesen.

 

Marcs Filmwertung

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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