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Der Unsichtbare

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Der Unsichtbare

The Invisible Man

USA 2020

FSK: ab 16 Jahren

Länge: ca. 124 Min.

Vertrieb: Universal Pictures Germany GmbH

Filmzine-Review vom 13.07.2020

In einer Nacht-und-Nebel-Aktion verlässt Cecilia (Elisabeth Moss) ihren Freund Adrian und bricht aus der Luxusvilla aus, die eher einem Hochsicherheitsgefängnis gleicht. Doch auch nach ihrer Flucht kann sie sich nicht entspannen und fürchtet, dass Adrian sie nicht in Ruhe lassen wird. Als sie kurz darauf von Adrians Selbstmord erfährt, fällt ihr ein Stein vom Herzen, doch in ihrem Umfeld häufen sich merkwürdige Ereignisse und sie wird das Gefühl nicht los, dass sie beobachtet wird…

Dracula, Frankenstein, der Wolfsmensch, die Mumie und eben der Unsichtbare. Sie alle sind Figuren aus dem sogenannten Dark Universe der Universal Studios. Den einstigen Horror-Ikonen soll nun nach und nach neues Leben eingehaucht werden. Den Anfang machte 2017 – kommerziell weitgehend unbeachtet – Tom Cruise mit Die Mumie. Nun wird in einer sehr losen Interpretation der von H.G. Wells erdachte Unsichtbare wiederbelebt. Leigh Whannel, der als Autor und Produzent von Erfolgsreihen wie Saw oder Insidious im Horror-Genre zu Hause ist, verpackt die Grundidee in einen modenen Stalker-Thriller, der einen ab der hochspannenden Eingangssequenz fest im Griff hat und nicht mehr loslässt. Nachdem Elisabeth Moss‘ Figur alle ihr nahestehenden Personen durch die Manipulationen ihres unsichtbaren Peinigers verloren hat, muss sie die Rolle des hilflosen Opfers abschütteln und die Sache selbst in die Hand nehmen. Diese Wendung gelingt der erfolgreichen Australiern, die es nach ihrem Debüt in Mad Men weit gebracht hat, wie zu erwarten mühelos. Als spannungsverstärkende Maßnahme wird der Zuschauer zum Komplizen gemacht, denn während wir wissen, dass Cecilias Ängste begründet sind und sie wirklich von einem Unsichtbaren verfolgt wird, halten Freunde, Verwandte und die Polizei die traumatisierte Frau logischerweise für verrückt.

 

Blu-ray Extras:

    • Audiokommentar mit Autor/Regisseur Leigh Whannell
    • 9 Deleted Scenes (13 min)
    • Mehr von Moss (4 min)
    • Die Vision des Regisseurs (11 min)
    • Die Darsteller (5 min)
    • Zeitloser Schrecken (3 min)

 

Ninas Filmwertung

Hochspannende und moderne Neuauflage des unsichtbaren Mannes – stylish und gekonnt inszeniert.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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