Zelle
D 2007
FSK: ab 16 Jahren
Länge: ca. 90 Min.
Studio: Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion (GFF) | Straight Films
Vertrieb: Renaissance Medien
Filmzine-Review vom 26.03.2009
Der aus dem Irak stammende Tariq studiert Maschinenbau in Köln. Er plant einen Terror-Anschlag auf die U-Bahn und baut sich eine unauffällige Zelle aus Unterstützern auf…
In seinem Spielfilm-Debüt als Regisseur und Drehbuchautor hat sich Bijan Benjamin gemeinsam mit Co-Autor und Hauptdarsteller Yunus Cumartpay keinem einfachen Thema gewidmet – mit mäßig überzeugendem Ergebnis.
Der als Mischung aus Thriller und Politdrama angelegte Film leidet dabei in erster Linie an zwei Fehlern: Seiner größtenteils verwirrenden, statt Spannung aufbauenden Erzählstruktur aus Rückblenden und Zeitsprüngen, sowie an seinen wenig Authentizität verbreitenden Dialogen. An manchen Stellen ist das Drehbuch so überbetont, erklärend und hölzern, wie man es sonst nur aus schnell gedrehten Serienformaten kennt. Kein Wunder also, dass die Protagonisten – bis auf den stimmig agierenden Mesut (Erkan Gündüz; \“Murat\“ aus der Lindenstrasse) – auch schauspielerisch eher blass bleiben.
Sehr schade, denn so kann das sehr viel bessere letzte Drittel des Films nur noch vermuten lassen, was man aus der Zelle hätte machen können.
Mikes Filmwertung
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- Unsere Wildnis - 23. Dezember 2017
- Uncle – Die komplette Serie (3 DVDs) - 1. Dezember 2017
- Lommbock - 19. Oktober 2017
Leserwertung
Cast & Crew
Schauspieler: Atilla Oener, Aurel von Arx, Erkan Gündüz, Kasem Hoxha, Yunus Cumartpay
Musik: Daniel Werner
Produzent(en): Heino Deckert, Hans W. Geissendörfer


