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Let’s be Cops

© Twentieth Century Fox Home Entertainment

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Let’s be Cops – Die Party-Bullen

Let’s Be Cops

USA 2014

FSK: ab 12 Jahren

Länge: ca. 104 Min.

Studio: Twentieth Century Fox Film Corporation

Vertrieb: Twentieth Century Fox Home Entertainment

Filmzine-Review vom 23.05.2015

Der erfolglose Schauspieler Ryan (Jake Johnson) und der in etwa ebenso erfolglose Game-Designer Justin (Damon Wayans Jr.) gehen als Cops verkleidet zu einer Kostümparty. Auf dem Nachhauseweg werden sie für echte Polizisten gehalten, Frauen liegen ihnen zu Füßen, Kerle haben Respekt vor ihnen und sie stehen überall im Mittelpunkt. Sie können der Verlockung nicht widerstehen, die Scharade noch weiter aufrechtzuerhalten. Natürlich treiben sie es irgendwann zu weit – und ziehen sich den Unmut von Gangsterboss Mossi (James D’Arcy) und seinem Russen-Schlägertrupp zu…

Jake Johnson und  Damon Wayans Jr. kennen sich schon von der angenehm frischen Sitcom New Girl mit Zooey Deschanel. Doch die stimmige Chemie zwischen den beiden kann Let’s be Cops leider nicht vor der Mittelmäßigkeit retten. Schuld daran ist wohl das ungelenke Drehbuch, das zu viel auf einmal will – Komödie, Action-Kracher, Freundschaftsplädoyer und noch ein Schuss Romantik – und nichts richtig anpackt…. die Gags wollen nicht richtig zünden, das letzte Baller-Drittel hat rein gar nichts mehr mit einer Komödie zu tun, und man kann nicht in einem Moment jemandem fremde Genitalien durchs Gesicht wischen und im nächsten Moment mit Lebensweisheiten über wahre Freundschaft ernst genommen werden wollen. Doch genug der Schelte – bei aller Überdrehtheit gibt es durchaus den ein oder anderen Lacher, für eine Komödie jedoch entschieden zu wenig. 21 Jump Street hatte da in punkto Timing und Originalität deutlich mehr zu bieten.

Lacher hält übrigens auch das Feature „Real Funny“ zur Entstehung des Films bereit – wenn nämlich innerhalb der ersten 60 Sekunden drei verschiedene Personen die Wörter „realistisch“, „Realismus“ und „realitätsnah“ benutzen. Ein Gag Reel gibt es überraschenderweise nicht, aber die entfallenen Szenen demonstrieren das Improvisationstalent der beiden Hauptdarsteller.

 

Ninas Filmwertung

Albern-überdrehte Fake-Cop-Buddy-Komödie, bei der leider nicht jeder Gag zündet.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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Diese DVD/Blu-ray wurde uns vom Vertrieb Twentieth Century Fox Home Entertainment kostenlos zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Unsere Bewertung ist davon jedoch nicht beeinflusst und gibt die unabhängige, persönliche Meinung des jeweiligen Rezensenten wieder.
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