Planet der Affen – Revolution

© 20th Century Fox Home Entertainment

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Planet der Affen – Revolution

Dawn of the Planet of the Apes

USA 2014

FSK: ab 12 Jahren

Länge: ca. 130 Min.

Studio: 20th Century Fox

Vertrieb: 20th Century Fox Home Entertainment

Filmzine-Review vom 21.12.2014

Während die Menschheit inzwischen fast vollständig von der tödlichen Affengrippe ausgerottet worden ist, haben sich die hochintelligenten mutierten Affen unter der Führung des besonnenen Caesar (Andy Serkis) in den Wäldern nördlich von San Francisco eine friedliche Gemeinschaft aufgebaut. Die Ruhe findet ein jähes Ende als eine Gruppe rund um den Wissenschaftler Malcolm (Jason Clarke) den Wald durchquert, um einen stillgelegten Staudamm zu reaktivieren. Affen und Menschen können sich zunächst scheinbar arrangieren, doch auf beiden Seiten wächst der Widerstand. Der kriegerische Koba (Tony Kebbell) plant einen bewaffneten Angriff auf die menschliche Enklave in San Francisco…

Den Beweis, dass heutzutage nicht alle Blockbuster seelenlose Materialschlachen à la Transformers bieten, lieferte diesen Sommer Planet der Affen: Revolution. Der zweite Teil des neu aufgelegten Affen-Franchise kann im Vergleich zu Prevolution noch eine Schippe drauflegen und gehört zusammen mit Guardians oft he Galaxy zu den besten „Crowd-Pleasern“ des auslaufenden Kinojahres 2014. Filmemacher Matt Reeves, der auch wieder den nächsten Teil inszenieren wird, entpuppt sich als Glücksgriff für das Projekt. Unter seiner Regie entwickelt sich eine actiongeladene und stimmige Fortsetzung, in der die Primaten dank verblüffender Technik zu erstaunlichem Leben erweckt werden. Andy Serkis als Anführer Caesar beweist einmal mehr, warum er in der Motion-Capture-Branche seit Herr der Ringe immer wieder engagiert wird. Dank der Brillanz von Serkis (und Weta Digital) kann man in Caesars Gesicht eine beachtliche Bandbreite von Emotionen ablesen, etwa wenn er sich Video-Material von seinem ehemaligen Besitzer (James Franco) anschaut. Sogar die „echten“ Schaupieler, darunter gestandene Leinwandrecken wie Gary Oldman, lassen der digitale Caesar und Co. ganz schön alt aussehen.

Sieht man mal davon ab, dass nur die englische Originalfassung phänomenalen 7.1-HD Sound bietet, verdient der Blu-ray Relase definitiv die Höchstwertung. Insbeondere der Bonusbereich mit Audiokommentar und zahlreichen Features zu den Dreharbeiten in New Orleans und Vancover sowie dem aufwendigen Performance-Capture-Verfahren lohnen sich.

 

Marcs Filmwertung

Marc

Marc

Cineast bis in die Haarspitzen. Anything goes außer Schweiger & Schweighöfer und Bollywood. Regie-Lieblinge: Fincher, Mann, Scorsese, Coppola, Lynch, die Coens, Tarantino, Cameron, De Palma, P.T. & Wes Anderson, Spielberg.
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