Mr. & Mrs. Smith

© Kinowelt Home Entertainment

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Mr. & Mrs. Smith

USA 2005

FSK: ab 12 Jahren

Länge: ca. 115 Min.

Studio: 20th Century Fox

Vertrieb: Kinowelt Home Entertainment

Filmzine-Review vom 05.02.2006

Jane Smith (Angelina Jolie) und John Smith (Brad Pitt) sind Auftragskiller für konkurrierende Syndikate. Die Eheleute wissen nichts von der Tätigkeit des Partners, bis sie auf die gleiche Zielperson angesetzt werden. Jetzt gilt es, den anderen binnen 48 Stunden aus dem Weg zu räumen, um die eigene Haut zu retten, den die Killer-Ehe wird von den Auftraggebern gar nicht gutgeheißen…

Wer bei Action-Komödien nach Plausibilität sucht, tut dies bekanntermaßen vergeblich. So verfehlen auch bei Mr. & Mrs. Smith ganze Profi-Killertrupps ihr Ziel, auch wenn es mitten in der Schusslinie steht, Wände fallen schon bei Berührung mit einem Ellenbogen in sich zusammen und die Protagonisten überstehen die heftigsten Explosionen und halsbrecherischsten Verfolgungsjagden nahezu unverletzt. Natürlich kann Frau Smith nicht nur besser schießen und Auto fahren, sondern hat auch direkt 6-mal so viel Menschenleben auf dem Gewissen wie ihr Liebster. Selbst wenn einem das schlauchbootlippige Augengeklimpere von Angelina Jolie mit der Zeit ein wenig auf die Nerven fällt, kann man dem Spektakel aber einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen. Die erste Hälfte ist dabei noch um einiges einfallsreicher und hat durch starke Überzeichnung schon fast comicartige Züge, sei es Jolies Sprung von einem Wolkenkratzer oder das als Backofen getarnte Waffenarsenal in der heimischen Küche. Die zweite Stunde geht dann etwas im Kugelhagel unter und steuert sicher auf ein Happy End zu.

Je nach persönlichem Interesse kann man zwischen drei Audiokommentaren wählen: für die meisten wird die amüsante Plauderstunde mit Regisseur und Autor am interessantesten sein, während sich der Kommentar der Produzenten u.a. mit den finanziellen Hintergründen beschäftigt und in einem dritten Kommentar mit Cutter, Produktionsdesigner und Visual Effects Supervisor die technischen Spielereien näher beleuchtet werden. Darüber hinaus wurden noch drei entfallene Szenen und ein informatives Featurette zum Making of einer einzelnen Szene auf den Silberling gepackt. Ein wuchtiger Sound und ein sauberes Bild sind bei einer Produktion dieses Kalibers eine Selbstverständlichkeit und erfüllen alle Erwartungen. Achtung: Wer den Film am PC sehen will, muss eine Kopierschutzsoftware installieren, die eine illegale Vervielfältigung des Films verhindern soll. Unverschämt daran ist allerdings, dass eine Deinstallation des Programms nur mit der Weitergabe der eigenen E-Mail-Adresse an den koreanischen Hersteller möglich ist. Angeblich lässt sich durch Abschalten der Autorun-Funktion aber das ganze Drama umgehen.

 

Ninas Filmwertung

Unterhaltsame Ballerkomödie mit zwei Top-Stars, nicht mehr und nicht weniger.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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