Open Water

© Universum Film

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Open Water

USA 2003

FSK: ab 12 Jahren

Länge: ca. 77 Min.

Studio: Lion’s Gate Films

Vertrieb: Universum Film

Filmzine-Review vom 21.03.2005

Susan und Daniel buchen während ihres Karibik-Urlaubs einen Tauchausflug. Nach dem Tauchgang auf offener See wird ein Paar versehentlich doppelt gezählt und das Boot fährt ohne die beiden zurück. Vergeblich warten sie, dass jemand den Fehler bemerkt…

Die Low Budget-Produktion Open Water erinnert in ihren Grundzügen an das Blair Witch Project: die wackelige Digitalkamera, die auf sich allein gestellten Protagonisten und der Fokus auf die panische Angst der zentralen Figuren, ohne dass dabei der Grund für diese Angst – in diesem Fall Haie – in den Vordergrund gestellt wird. Nur selten zeigt Regisseur Chris Kentis, wie es wirklich unter der Wasseroberfläche aussieht, und bringt so den Zuschauer in eine ähnlich ungewisse Situation wie das zurück gelassene Paar. Der minimalistische Independent-Film kann für den ein oder anderen aber auch zur Geduldsprobe werden, denn außer den treibenden Köpfen der wassertretenden Hauptdarsteller gibt es häufig nicht viel zu sehen und auch die Dialoge sind nicht überdurchschnittlich interessant, sondern klingen teilweise ein bisschen nach Amateur-Psychologie. Der Hintergedanke, dass der Ansatz für diese schreckliche Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert (1998 wurden zwei Tauchtouristen am Great Barrier Reef in Australien vergessen), reicht aber aus, um einem kalte Schauer über den Rücken zu jagen.

Das schöne Cover der DVD sieht so gar nicht nach Billigproduktion aus und auch die Extras können sich sehen lassen. Zwei Audiokommentare, Interviews, ein Making Of, nicht verwendete Szenen und jede Menge Trailer bieten über eine Stunde Zusatzmaterial.

 

Ninas Filmwertung

Subtiler Horror, der sich in erster Linie in den Köpfen der Zuschauer abspielt.

Nina

Nina

Synchronisationsverweigerin. Steht auf Klassiker und hat eine Schwäche für Hitchcock, James Stewart und Cary Grant. Bevorzugt Independent-Kino und visuell aus dem Rahmen fallende Filme à la Tim Burton oder Wes Anderson.

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